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Kein Vertrauen in meinen Plan[ Bisherige Antworten ] [ Antwort verfassen ] [ Forum ]Posted from 193.42.96.210 by Thomas on February 13, 2025 at 21:19:50: In Reply to: Kein Vertrauen in meinen Plan posted by Scabbers on January 18, 2025 at 13:46:26: Hallo Scabbers, ich habe Caros Antwort gelesen und finde ihre Gedanken unglaublich wertvoll, besonders was den Umgang mit Aengsten und die Akzeptanz des eigenen Plans betrifft. Es ist so treffend, wie sie beschreibt, dass unsere Emotionen oft nicht mit unserem rationalen Wissen uebereinstimmen wollen. Ich moechte ihre Ausfuehrungen gerne um ein paar weitere Ueberlegungen ergaenzen, die vielleicht noch einen zusaetzlichen Impuls geben koennten. Du beschreibst den Zwiespalt zwischen den „zwei Scabbers“ in dir – der einen, die das Wissen um den Plan und die jenseitigen Zusammenhaenge verinnerlicht hat, und der anderen, die an alten Aengsten und Mustern festhaelt. Was, wenn diese beiden Seiten keine Gegensaetze sind, sondern vielmehr unterschiedliche Teile deiner Persoenlichkeit, die beide ihre Berechtigung haben? Deine rationale Seite hilft dir, den groesseren Zusammenhang zu erkennen, waehrend deine emotionale Seite dir zeigt, wo Heilung und Aufmerksamkeit noch notwendig sind. Vielleicht liegt der Schluessel nicht darin, eine Seite zu „besiegen“, sondern beide in Einklang zu bringen. Sie sind beide ein Teil von dir, und ihre Zusammenarbeit koennte den inneren Kampf etwas entschaerfen. Ein Gedanke, der mir zusaetzlich einfaellt, ist die Verbindung zum Koerper. Aengste und alte Praegungen sitzen oft nicht nur im Kopf, sondern auch im Koerper fest. Du hast bereits Tapping erwaehnt, das ja eine Form der koerperlichen Arbeit ist. Vielleicht koennten Techniken wie Atemarbeit oder somatische Uebungen (z. B. TRE – Tension & Trauma Releasing Exercises) eine Ergaenzung sein. Sie helfen dabei, Stress und Spannungen direkt im Koerper abzubauen, was den inneren Konflikt auf einer anderen Ebene loesen koennte. Du hast das Datum 30. Maerz als „Endphase“ beschrieben, was dir einerseits Orientierung gibt, aber vielleicht auch unbewusst Druck erzeugt. Solche festen Zeitpunkte koennen manchmal eine Erwartung aufbauen, dass ab dann alles besser sein „muss“. Was waere, wenn du deinen Blick vom Datum weg auf den Prozess lenkst? Du koenntest dich fragen: „Was kann ich jetzt, in diesem Moment, fuer mich tun, um mir den Weg bis dahin zu erleichtern?“ Der Weg selbst ist oft genauso wichtig wie das Ziel. Ein weiterer Aspekt, den ich erwaehnen moechte, ist die Rolle von Leichtigkeit und Humor. Es klingt vielleicht simpel, aber gerade in schwierigen Zeiten kann ein Moment des Lachens oder der spielerischen Ablenkung unglaublich entlastend wirken. Manchmal ist es hilfreich, die Schwere des Ganzen fuer einen kurzen Moment loszulassen, sei es durch Musik, Kreativitaet oder einfach nur durch absichtsloses Geniessen kleiner Dinge. Das gibt dir Raum, durchzuatmen und neuen Fokus zu finden. Und schlussendlich: Dein Guide ist an deiner Seite, auch wenn du es nicht immer spuerst. Vielleicht kannst du versuchen, bewusst mit ihm in Kontakt zu treten, sei es durch Meditation oder einfach durch einen inneren Dialog. Manchmal kommt Unterstuetzung nicht sofort in klaren Worten oder Zeichen, sondern in kleinen Impulsen, die dir den naechsten Schritt zeigen. Ich hoffe, diese Gedanken sind eine kleine Ergaenzung zu den wunderbaren Antworten, die du schon erhalten hast. Es ist inspirierend, wie offen du deine Erfahrungen teilst, und ich bin sicher, dass sie nicht nur dir, sondern auch anderen hier weiterhelfen.
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