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Kein Vertrauen in meinen Plan[ Bisherige Antworten ] [ Antwort verfassen ] [ Forum ]Posted from 161.97.235.130 by Caro on January 25, 2025 at 05:20:38: In Reply to: Kein Vertrauen in meinen Plan posted by Scabbers on January 18, 2025 at 13:46:26: Hallo Scabbers, > Es ist, als würden 2 Scabbers in mir wohnen: die eine, die sich euer Jenseitswissen so gut es ging angeeignet hat, Akzeptanz praktiziert und in diesen neuen Dimensionen denkt. Und dann die andere, die alte, die immer noch die Tatsachen nicht annehmen will, das Erlebte lieber verleugnet und in fight-or-flight Modus geht und herunheult, dass das Leben nicht fair ist. Es ist fast, als hätte ich eine Persönlichkeitsspaltung und die fühlende Scabbers mit Jenseitswissen ständig die alte Scabbers wie eine Zweijährige „handeln“ muss. das ist der Zwiespalt zwischen Ratio und Emotion. Das heisst, dein Verstand hat das neue Wissen laengst angenommen, aber emotional hast du das noch nicht. Und der Grund dafuer liegt in der Regel in Angst, die wiederum auf Praegung (Traumata und Glaubenssaetzen) basiert. Du kannst den emotionalen Teil in dir nicht uebergehen oder ignorieren, sondern ihn annehmen und verstehen, dass die emotionale Scabbers noch Probleme damit hat, komplett abzugeben. Die Aengste, die dahinterstehen, gehoeren angeschaut, damit sie losgelassen werden koennen. Es ist ein Prozess, geht also nicht von heute auf morgen, aber letztendlich wirst du mehr und mehr (emotional) verstehen, dass alles okay ist, auch wenn du nicht im Fuehrerhaus sitzt, auch wenn du keine Kontrolle hast. Dein Leben ist wie auf Schienen und es geht seinen Weg und du brauchst ueberhaupt nichts zu "tun". Das schlimme an der Angst ist, dass sie einem sagt, man "muss etwas tun", aber weil man die Zukunft (den Weg) nicht kennt, bleibt man in der Angst stecken, denn wohin sollst du lenken, wenn du gar nicht weisst, wo du bist und wie du irgendwohin kommst? Wenn man das begreift und auch, das man da ist, wo man ist, obwohl man nicht aktiv gesteuert hat (es kam so, wie es kam), kann man immer oefter abgeben und vor allem akzeptieren, wenn etwas passiert, das einen aengstigt. Die Angst kommt von der Bewertung des Ereignisses. D.h., anstatt dass wir im Vertrauen auf ein Ereignis schauen und damit auch glauben, dass es in Ordnung sein wird, auch wenn wir es (noch) nicht verstehen, vermuten wir immer gleich, dass etwas eine Gefahr fuer uns sein koennte. Natuerlich versuchen wir dann zu steuern, was nicht geht, worauf die Angst sich noch verstaerkt. Das ist ein auswegloses Vorgehen, aber oftmals sind wir noch in der Illusion gefangen zu glauben, dass die Angst uns tatsaechlich vor etwas schuetzen kann (also z.B. dafuer sorgt, dass wir bestimmtes tun oder nicht tun, was dann irgendetwas anderes verhindert usw.). Daher ist das Ganze ein Prozess, denn man muss erst mal erkennen, dass man sowieso nie etwas gesteuert hat, sondern immer das fuehlte und dachte und tat, was man in dem Moment eben fuehlte und dachte. Man kann das alles annehmen als "so ist das" oder nicht. Und tut man es nicht, aendert man gar nichts. Alles ist immer noch "so", nur kaempft man dagegen und leidet unter Aengsten, die das, was ist, in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Das Problem betrifft nicht nur dich, sondern alle Menschen. Das ist die grosse Huerde jetzt, also zu erkennen, worum es geht, und dann, den Schritt zu Aenderung zu machen. Eigentlich brauchst du nur zu beobachten, denn die Entwicklung geht ganz von alleine. Und je mehr du annimmst/akzeptierst (im Vertrauen - ohne das geht es nicht), desto leichter und sogar freudiger wird alles werden. Liebe Gruesse
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