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Ängste/Gefühle loslassen[ Bisherige Antworten ] [ Antwort verfassen ] [ Forum ]Posted from 178.14.59.30 by Merula on November 10, 2021 at 18:49:37: In Reply to: Ängste/Gefühle loslassen posted by native on November 09, 2021 at 15:59:48: Hallo native, > Ich habe keine medizinische, sondern nur eine pädagogische Ausbildung und bin wie gesagt, bis auf Hilfskrafttätigkeiten, Berufseinsteiger; alles ist neu und ich fühle mich schnell überfordert). Ich denke, dass sich oft erst im eigentlichen TUN (und gerade beim Quereinstieg in ein neues Berufsfeld) zeigt, ob die neue Aufgabe richtig für einen ist. Nicht jeder Mensch ist (nach Plan) für große Verantwortungsübernahme gemacht (aus welchen Gründen auch immer) - gerade wenn es um Leben und Tod geht. Der gedankliche Wunsch, im gesundheitlichen Bereich helfen zu wollen und die berufliche Wirklichkeit, dieser Aufgabe auch gewachsen zu sein, können weit auseinandergehen. > Es soll wahrscheinlich so sein, ich muss ins kalte Wasser springen und mich halt einfach die nächsten 2 Monate so scheiße fühlen, oder? Bedeuten die 2 Monate, dass du dir selbst diese Frist gesetzt hast, auszuprobieren, ob dir die anspruchsvolle Arbeit liegt oder ist es ein spezieller Betreuungsfall, der dir über diese Zeit anvertraut wurde? Um mit diesen beruflichen (Verantwortungs)Ängsten umzugehen, kann es manchmal hilfreich sein, sich im privaten Bereich mit etwas zu befassen, was auch Angst macht - jedoch nicht so stark und auch nichts, wo es um Leben und Tod geht. Man sich z. B. bewusst ein kleineres Vorhaben (falls Energie da ist) im privaten Alltag zur Bewältigung sucht, was einen nicht überfordert, aber gleichermaßen danach ein Gefühl von Selbstwirksamkeit hinterlässt. Denn immerhin hast du ja deinen vorherigen Umzug auch schon organisiert und bewältigt. Da alles nach Plan verläuft, wird es einen bestimmten Grund geben, der in dir den Impuls ausgelöst hat, den neuen Job anzunehmen. Es könnten sich dir tatsächlich ganz neue Ideen im Umgang mit der verantwortungsvollen Aufgabe auftun - vielleicht z. B. eine ganz konkrete Weiterbildung, die zu der Betreuungssituation passt. (Weiter)Bildung kann Ängste abbauen. Es könnte aber auch sein, dass man tatsächlich nach einigen Wochen oder Monaten der Praxis erkennt, dass die neue Arbeit doch nicht die richtige für einen ist. Man dadurch aber vielleicht einen bestimmten Menschen kennengelernt oder ein (Berufs)Thema näher beleuchtet hat, was einen dann trotzdem auf andere und unverhoffte Art weiterbringt. Eventuell kann der Gedanke "Wer weiß, wozu es gut ist?" dir das Annehmen des momentanen Zustandes etwas erleichtern. Liebe Grüße, Merula
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