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vermeintliche Sackgasse

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Posted from 93.197.115.46 by Inalina on June 20, 2021 at 12:06:06:

Hallo ihr Lieben,

ich möchte hier gerade gerne mal einen Gruß und ein paar Gedanken dalassen.

Im Juni vor 8 Jahren ist mein Vater verstorben. Dadurch kam ich auf diese Seite und beschäftigte mich mit der Jenseitsforschung. Durch das Reading bei euch habe ich erfahren und wurde mir bewusst, dass ein Sinn meines Lebens ist, immer mehr ich selbst zu werden.

Tatsächlich ist dies für mich aufgrund meiner Kindheitserfahrung und meiner Erziehung eine Riesenhürde.

Vor 8 Jahren habe ich damals einfach nur um meinem Vater getrauert. Doch war er es eigentlich, der mir mein falsches Selbstbild aufgrund seiner ständigen Kritik und physischer Gewalt an mir maßgeblich geprägt hat. Wenn ich zurückdenke wollte ich eigentlich immer nur angenommen, wertgeschätzt und auch mal gelobt werden. Es ist mühsam und auch schmerzhaft, den Fokus von meinen Eltern hier auf mich selbst zu legen. Denn noch immer suche ich die Anerkennung im Außen. Aber hier erlebe ich die immer wiederkehrende Leier von Ablehnung, Geringschätzung, Unterschätzt werden und Nicht-gesehen-werden.

Aus Angst vor Ablehnung und Sehnsucht nach Anerkennung mache ich oft genau die falschen Dinge, die wieder nur zur Ablehnung oder zum Nicht-gesehen-werden führen.

Soviel habe ich schon in der Theorie verstanden. Nur in der Praxis ist es so unendlich schwer.

Dazu kommt, dass ich um endlich authentisch sein zu können eine schwierige Entwicklung bei meinen Freunden und Bekannten durchmache. Ich möchte nicht mehr Freundschaften pflegen, die mir nicht guttun. Bei denen ich unauthentisch bin. Die mich auf eine Weise wahrnehmen, die mich schmerzt. Ich habe einige Freunde, die mich nicht wirklich respektieren. Wenn ich da so aussortiere, stelle ich fest, dass kaum jemand übrig bleibt. Das macht mich gerade so traurig und auch schwach.

Auch zerbrechen familiäre Bindungen. Zu meinen Schwiegereltern und Schwager, weil auch hier fehlender Respekt und ihr Einfordern von einseitigem Respekt das Kernthema war. Zu meiner Schwester, da sie die Muster meines Vaters weiterlebt und gleichzeitig selbst in einer Beziehung mit physischer und psychischer Gewalt festhängt und ich ihre Einstellung und ihren Partner nicht ertragen kann.

Was mir bleibt ist mein Mann und meine Tochter, und ich weiß, dass das mehr ist als manche haben. Ich entwickle zunehmend Verlustängste. Denn mir fehlt immer noch das Vertrauen, dass alles seinen Gang nimmt. Da fehlt mir das Vertrauen in den Plan und das Vertrauen in mich selbst.

Auch hier bin ich von der Theorie her schon weiter. Was bleibt ist der Schmerz über die derzeitige Situation. Ich habe oft den Impuls den Schmerz zu überdecken, ihn nicht zuzulassen. Dann wieder habe ich mich ihm hingegeben, so wie jetzt gerade. Ich merke, dass sich da ein Druck aufbaut und irgendwo hin will. Deshalb schreibe ich gerade hier.

Ich weiß, wir sind immer auf dem richtigen Weg. Nur manchmal verrennt man sich innerlich und ich zweifle gerade daran, ob es wirklich die richtige Haltung ist, mit allen zu brechen, die einem nicht guttun und an der Entwicklung hindern. Oder lohnt sich das Durchhalten?

Vielleicht hat ja jemand ein paar Ideen dazu. Ansonsten viele liebe Grüße, ich werde natürlich meinen Weg weiter bestreiten so wie wir alle.

Ina

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