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Hinderliche Grundüberzeugungen auflösen

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on February 03, 2021 at 01:56:49:

In Reply to: Hinderliche Grundüberzeugungen auflösen posted by Svenja on February 03, 2021 at 01:17:40:

Hallo Svenja,

deine GS hast du nur, weil du von ihnen ueberzeugt bist. Deshalb sind es ja auch "Glaubenssaetze".

Du wirst sie nur los, indem du ihren Unsinn erkennst, also merkst, dass du falsch gelegen bist. Das ist aber nur zum geringen Teil eine rationale Angelegenheit und zum groessten Teil eine emotionale. Denn der Grund dafuer, warum du immer noch an diesen alten Glaubenssaezen festhaeltst, ist traumabedingt und damit emotional.

Das heisst, obwohl du laengst rational weisst, dass du sehr wohl gut genug bist und wertvoll, glaubst du es auf emotionaler Ebene nicht. Tief in dir ist die Ueberzeugung, dass du nicht gut genug oder nicht wertvoll bist, fest verankert. Zu diesen Schlussfolgerungen bist du gekommen, weil du bestimmte Erlebnisse nicht anders erklaeren konntest - in der Regel enstehen solche GS in der fruehen Kindheit als Resultat ein oder mehrerer traumatischer Erfahrungen, die fuer den unausgebildeten kindlichen Verstand noch keine andere Schlussfolgerung zulassen als "es liegt an mir" und "ich bin schuld" und "ich bin nicht wert" etc.

Loesung hier ist immer die Konfrontation des eigentlichen Traumas, also des Schmerzes, den wir als Kinder in uns eingekerkert und dann nie wieder angeschaut haben. Dieser Schmerz ist auch die treibende Kraft fuer das Aufrechterhalten dieser Glaubenssaetze.

Das Problem mit dem Konfrontieren dieses Schmerzes, ist, dass wir in der Regel grosse Angst damit verbunden haben, also nicht nur den Schmerz verdraengen, sondern quasi Angst als Waechter aufgestellt haben, damit wir den Schmerz "nie wieder anschauen" muessen. Denn den Schmerz anschauen zu muessen bedeutet in unseren Augen das zuzulassen, wovor wir uns am meisten fuerchten, naemlich tatsaechlich nichts wert zu sein, schuld zu sein und auch "nichts zu sein".

Und da wir das alles verstaendlicherweise nicht sein wollen, versuchen wir unser gesamtes Leben lang, jemand zu werden, gut zu werden, wertvoll zu werden usw. Natuerlich ist dieses Ziel unerreichbar, da wir ja tief im Innern glauben, nichts wert zu sein. Also werden wir auch immer wieder darauf zurueckgeworfen.

Die Loesung ist zwar Konfrontation, aber diese kann nicht erzwungen werden. Du kannst also nicht beschliessen, deine Traumata "mit Gewalt zu konfrontieren", sondern du musst daran denken, dass nichts dem Zufall ueberlassen ist, sondern auch hier dein Plan bestimmt, wann sich etwas bei dir loesen wird. Der Umstand, dass du dich mit deinen GS auseinandersetzt, zeigt bereits, dass Loesung hier kommen wird. Nur kannst du es nicht beschleunigen. Das Beste, was du tun kannst, ist, dich immer wieder daran zu erinnern, dass Traumata hinter diesen Glaubenssaetzen stehen und dass es um die Konfrontation dieser geht.

Spuerst du also den Gedanken "ich bin nichts wert" in dir hochkommen, erinnere dich umgehend daran, dass es a) nur ein Glaubenssatz ist und b) er auf einem Trauma basiert. Das nimmt dem GS in dem Moment die Kraft und macht ihn mehr zu einem Schnupfen, der zwar da ist und laestig sein mag, aber eben nur Teil einer Krankheit ist und nicht die Macht haben muss, die er normalerweise ausuebt. Je differenzierter du den GS betrachten kannst, desto besser. Manchmal wird er dich vielleicht mitreissen und du wirst voll drinstecken und aus dem GS heraus handeln und manchmal wirst du genug Distanz haben koennen, um zu erkennen, dass es ja nur ein GS ist und nichts, das 'wirklich so' ist.

Und je weniger du dich mit dem GS identifizierst, desto eher wirst du Zugang bekommen zu den dahinterstehenden Gefuehlen, zu dem Schmerz, der ihn aufrechterhaelt. Du kennst den Schmerz bereits, denn er begleitet dich schon dein gesamtes Leben lang. Er ist dir sehr vertraut und evtl. erst mal gar nicht so sehr als Gefuehl erkennbar, sondern nur als "Wahrheit". Aber je mehr du dich damit auseinandersetzt, also je mehr du dein eigener Beobachter wirst, desto klarer wird sich der Schmerz als solcher zu erkennen geben. Und er wird dir sehr wahr vorkommen, das heisst, der Schmerz und der GS werden anfangs so aussehen wie ein und dasselbe. Es wird dir deshalb anfangs schwer fallen, dich nicht davon mitreissen zu lassen, weil es fuer dich die absolute Wahrheit ist.

Es ist also ein laengerer Prozess des Erkennens, der Jahre dauert. Du hast die Unterstuetzung deiner Guides und du kannst an der Loesung nicht vorbeilaufen. Es dauert nur seine Zeit, weil viel Erkenntnis noetig ist, bis Loesung moeglich ist.

Die eigentliche Loesung ist dann ganz einfach. Sie passiert schlagartig in einem einzigen klitzekleinen Moment der Erkenntnis, und du wirst dich anschliessend wundern, wieso du so lange an dem GS festhalten konntest. Meist geht das mit einer emotionalen Loesung einher, das heisst mit dem Loslassen des alten Schmerzes, das sich wie das Loslassen einer alten Last aeussert. Auf einmal siehst du ganz klar, was fuer ein Unsinn es gewesen ist. Das ist aber nur aus dem Blick zurueck so. Und der Grund dafuer ist, dass wir im Rueckblick, wenn wir uns von etwas frei gemacht haben, immer klarer schauen koennen, als wenn wir mittendrin stecken.

Daher, der beste Tipp, den ich dir geben kann, ist, weiterhin dein eigener Beobachter zu sein und darein zu vertrauen, dass alles zum richtigen Zeitpunkt zu dir kommen wird. Aktiv zu tun brauchst du nichts, sondern das blockiert meist sogar nur, weil wir den Weg ja nicht kennen und durch Steuerungsversuche meist das Festhalten nur foerdern. Am besten ist es also, komplett abzugeben bzw. soweit das eben moeglich ist (denn der GS "ich bin nichts wert" verhindert auch das komplette abgeben in der Regel). Am Ende steht die Loesung, so oder so.

Liebe Gruesse
Caro

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