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@ Phaedon: Wie du mit der Antriebsarmut umgehst

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Posted from 78.42.92.254 by Phaedon on October 17, 2020 at 23:02:25:

In Reply to: @ Phaedon: Wie du mit der Antriebsarmut umgehst posted by Ricky on October 17, 2020 at 16:16:59:

Hi Ricky,

wir leben ja in einer Zeit, in der es äußerst wichtig ist, jeden Moment "voll auszunutzen". Mit "voll ausnutzen" ist in der Gesellschaft allerdings gemeint, in jeder Sekunde produktiv zu sein und vor Ideen zu sprühen, damit man bloß nicht in den Stillstand kommt und in Resignation verfällt, denn das ist ja inakzeptabel. Mit der Einstellung, man müsse auf materieller Ebene so viel wie möglich leisten, um Anerkennung zu bekommen, setzt man sich unter Druck und blockiert sich doch erst recht. Vor allem, wenn man sich mit anderen, die scheinbar "produktiver" oder in etwas "besser" sind, vergleicht. Beispielsweise kommen besonders kreative Menschen, die einem künstlerischen Beruf nachgehen, schnell in den Stress, wenn sie das Gefühl haben, sie müssten Leistung über Leistung erbringen, um den Auftraggebern zu gefallen, am besten innerhalb eines bestimmten Zeitfensters, um die Aufträge so schnell wie möglich zu erfüllen. Und neue Ideen müssen auch immer schnell her, damit niemand auf der Strecke bleibt. Dabei fließt Kreativität am besten, wenn man spontan und offen für Inspirationen ist. Ist das nicht anstrengend, irgendetwas erzwingen so wollen, obwohl gerade keine Inspiration da ist? Ist es nicht anstrengend, sich irgendetwas einreden zu wollen, obwohl man gerade vom Gegenteil überzeugt ist? Und sind die kleinen Dinge, die man im Alltag vollbringt, nie genug? Wenn man es trotz Antriebslosigkeit schafft, aufzustehen und ein Glas Wasser zu trinken?

"Nie genug" war mein Stichwort, das mir half, den Druck von mir zu nehmen. Solange wir glauben, nicht genug zu sein, werden wir immer wieder Situationen erleben, die uns bestätigen, dass etwas "fehlt". Wenn wir krank sind, glauben wir, dass wir unsere Gesundheit wieder "reparieren" müssen, weil der darunterliegende Glaubenssatz "nicht genug" vorherrscht, statt darauf zu hören, was die Krankheit uns übermitteln möchte. Und so stehen wir unserer eigenen Heilung im Weg. Wir SIND genug! Ob wir gerade "viel" oder "wenig" tun, ob wir krank oder gesund sind. Zudem wissen nun mal nicht viele Leute, dass unsere Seele ständig in Aktion und im Werden ist und dass wir nebenbei in allen möglichen Dimensionen "unterwegs" sind. :D Wir sind auf ALLEN Ebenen "produktiv", wenn man so will.

Nachdem du den Glaubenssatz identifiziert hast, gilt es eben, diesen zu akzeptieren, damit er in den Hintergrund rückt und nicht mehr so viel beachtet und genährt wird - er wirkt nicht mehr hinderlich. Glaubenssätze sind weder gut noch schlecht, sie *sind* einfach. Es bringt natürlich nicht viel, sich lediglich einreden zu wollen: "Ich habe diesen GS erkannt, akzeptiere ihn und wähle, nicht mehr damit in Einklang zu gehen" (weil ja bloße Gedanken in dem Sinne nichts manifestieren), es muss ein inneres WISSEN, eine Resonanz, da sein, dass es tatsächlich nur ein Glaubenssatz und weder gut, schlecht noch eine absolute Wahrheit ist. GLAUBST du den Satz, den du dir gerade vorgesagt hast? Wenn ja, dann hast du akzeptiert. Solange du noch nicht akzeptieren kannst, kannst du ja deinem Alltag nachgehen und es sacken lassen. Gehe mit deinem persönlichen Fluss mit. Kannst du einfach nicht vertrauen, dass sich für dich alles fügen wird? Dann akzeptiere eben, dass du gerade nicht vertrauen kannst und sei offen dafür, dass sich das eventuell ändern kann. Aber das erreichst du nur schwer, wenn du dich darauf konzentrierst, wie du "einfach nicht vertrauen kannst". Deshalb: akzeptieren, dass es dir gerade schwerfällt. Du darfst Angst haben, du darfst etwas beschi**en finden, aber du musst deine Gefühle ja nicht für überwichtig nehmen und ihnen mehr Wert zusprechen, als sie in ihrer natürlichen Funktion haben. Deine Angst oder Depression als schlecht oder inakzeptabel zu bewerten lässt dich genau das erfahren. Nochmals: Du richtest deine Aufmerksamkeit stets auf das, was dir "wichtig" ist, ob du es bewusst tust oder nicht. Und Aufmerksamkeit nährt. Du darfst auch mal werturteilen! Aber erkenne zumindest, dass es nur eine rein persönliche Meinung ohne große Bedeutung ist und stülpe nicht wiederum ein zusätzliches Werturteil über dein Werturteil ("Verdammt, ich soll doch nicht schlecht denken, ich bin so blöd!"), sonst steigerst du dich weiter hinein (weil du es WICHTIG nimmst, Stichwort "Aufmerksamkeit") und du kommst eine Weile nicht mehr aus dem Hamsterrad raus. Es steht dir natürlich frei, entweder darin fortzufahren oder sich aus diesem Rad zu befreien, du hast immer eine Wahl und das Jenseits urteilt nicht. Du musst für dein Erleben und deine Entwicklung aber auch nicht mehr leiden, als nötig. Erkenne und lasse los! Es ist, wie es ist... Bezüglich Vertrauen in die Guides: Ich bin bei dem Thema sehr zurückhaltend, wenn ich in diesem Forum poste, weil ich mit der Zeit ein etwas anderes Verständnis für "Guides" entwickelt habe. Was ich dir aber sagen kann ist, dass du dich nicht darauf versteifen musst, was deine Guides wohl als nächstes "vorhaben" könnten. Damit bist du wieder zu sehr "im Außen" und weniger bei dir, wo es doch so wichtig ist, dich selbst zu kennen und auf dich selbst im JETZT zu achten. So kannst du ja erst herausfinden, was du äußerst und projizierst und was du im Endeffekt erschaffst. Guides tun nichts, was du nicht willst, alles andere wäre intrusiv und das sind Guides niemals, dafür sind sie zu hochbewusst und "verantwortungsvoll".

Liebe Grüße

Phaedon

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