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Ungeplante Schwangerschaft mit Jenseitswissen

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Posted from 62.153.132.123 by Zoe on July 02, 2020 at 08:08:41:

In Reply to: Ungeplante Schwangerschaft mit Jenseitswissen posted by Caro on July 01, 2020 at 23:51:26:

Hallo,

danke für die Antworten und besonders dir, Caro. Was absolut klar ist: Es war Plan, dass ich jetzt schwanger werde, die nächste Hürde meines Lebens. Ich habe auch in der Theorie überhaupt kein Problem mit Abtreibungen generell, jedenfalls rational.

Was ich nicht weiß und das ist das Problem, was mir mein Gefühl in diesem Moment sagt. Mein Aufarbeitungspunkt ist definitiv der Zugang zu meinen Gefühlen und das Thema Angst. Angst ist definitiv ein schlechter Ratgeber, das weiß ich. Die Situation ist nicht das Problem sondern meine Perspektive. Und weil ich gerade noch so einen schlechten Zugang zu meinen Gefühlen habe, eventuell auch weil ich es mir nicht gestatte, versuche ich gerade rational eine Lösung zu finden. Einen rationalen Grund, der mir die Entscheidung abnimmt. Was vermutlich nicht klappen wird.

Ich werde genau das tun was du mir geraten hast und mich ablenken, auch wenn ich eher den Wunsch verspühre, mit meinen engsten Freunden darüber zu sprechen. Was mir vielleicht den Zugang zu meinen Gefühlen erleichtert.

Fakt ist aber: wenn kommt nur eine medikamentöse Abtreibung in Frage, zu der anderen Variante bin ich psychisch nicht in der Lage. Diesbezüglich muss ich mich aber in einer Woche entschieden haben. Meine Ärztin hat mir angeboten, dass ich nochmal zum gucken kommen könnte, wenn ich das möchte. Mein Gefühl sagt mir, dass ich das Angebot annehmen soll-der Moment könnte mir gefühlsmäßig mitteilen, was die richtige Entscheidung ist. Wenn ich wirklich eine Abtreibung möchte, schockiert mich auch nicht der Anblick oder eventuell der Herzschlag.

Aber, und dass ist auch der Punkt: Mein Partner kann sich nicht klar positionieren. Er verhält sich wie ein kleines Kind, was seinen Willen nicht bekommt. Er hasst das, was geschehen ist, will es beenden und dann so tun, als ob nichts gewesen wäre. Das funktioniert für ihn besser weil es nicht sein Körper ist. Er weiß nicht, ob er eine emotionale Bindung aufbauen kann, aber das weiß ich aktuell ebensowenig. Aber ich erwarte irgendwie, dass er sagt: "Wir sind beide gerade schockiert, aber egal wie du dich entscheidest, ich werde mein bestes geben und dir zur Seite stehen, weil wir bisher alles zusammen geschafft haben.". Denn alles andere könnte zur Folge haben, dass unsere Partnerschaft zerbricht, mit und ohne Abbruch. Dann würde ich auch noch alleine das Kind bekommen, was es irgendwie noch schlimmer macht, aber dann raional ein Grund für mich wäre, es zu beenden. Gestört, ich drehe mich im Kreis und will die Entscheidung letzten Endes doch ihm auferlegen. Aber würde er zu mir stehen habe ich das Gefühl, könnte ich mich dafür entscheiden.

Dann hätte ich den Mut. Und ist es nicht das, worum es geht? Den Mut aufzubringen, die Situation so anzunehmen wie sie ist und meine Ängste zu konfrontieren, in dem ich meinen Plan annehme und aufhöre, meinen Ängsten zuzuhören? Weil das könnte ich in der Situation. Vertrauen, dass ich reif genug bin und das Kind lieben werde, weil ich mir die Situation selbst ausgesucht habe.

Ich möchte sein wie die Idiotenblume. Aber ich weiß gerade nicht, was sie dazu sagen würde...

Liebe Grüße

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