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Vertrauen bei schwerem Plan

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on February 21, 2020 at 01:25:32:

In Reply to: Vertrauen bei schwerem Plan posted by Jaguar on February 19, 2020 at 19:19:48:

Hallo Jaguar,

ich weiss nicht, ob und wie viel du dich bei uns bereits eingelesen hast, aber es waere wesentlich und sehr hilfreich fuer dich, wenn du dir die Zeit nimmst, um dich gruendlich einzulesen, am besten in den Buechern "Erforschung der Schoepfung".

So lernst du schnell, warum du hier bist, und dass nichts, was du erlebst, dazu dienen soll, um dich zu quaelen.

Im Gegenteil: Leid entsteht immer aus Ablehnung heraus, d.h., wenn wir uns gegen etwas wehren. Und wehren tun wir uns primaer aus negativer Bewertung heraus und sich darauf aufbauenden Aengsten.

Es ist verstaendlich, dass du deinen Tinnitus loswerden moechtest. Das ist das erste, was jeder in deiner Situation versuchen wuerde. Aber nachdem das nun eindeutig nicht funktioniert, ist es unsinnig, dieses Ziel noch weiter zu verfolgen. Alles, was es macht, ist, deine Situation noch zu verschlimmern, indem du einen Kampf fuehrst, den du staendig verlierst. Und schnell wird das Ganze zu einem Kampf gegen das eigene Leben, das einem scheinbar uebel mitspielen moechte, und man befindet sich in einer scheinbar ausweglosen unendlichen Opferrolle.

Das aber ist alles verkehrt und bloss die Sichtweise, die du jetzt hast. Diese wirst du auch nicht von heute auf morgen ablegen koennen, sondern es braucht ein bisschen Arbeit und auch Geduld und vor allem Bereitschaft, die Dinge anders sehen zu wollen. Und Motivation solltest du nun haben, denn eines weisst du: so, wie du die Dinge bisher angepackt hast, fuehrt es zu nichts. Du hast auch nicht wirklich etwas zu verlieren, wenn du dich traust, es mal anders anzugehen.

Du bist nicht hier, um zu leiden, und dein Tinnitus ist nicht da, um dich zu quaelen. Wenn das einsinkt, also rein rational (und dabei koennen dir die o.g. Buecher sehr helfen), kannst du den naechsten Schritt machen und versuchen, deine Situation aus einem anderen Licht heraus zu betrachten.

Du bist nicht der erste Mensch, der einen lauten Tinnitus hat und auch nicht der erste, der lernen muss, ihn in sein Leben zu integrieren. Wenn also Wegmachen nicht funktioniert, bleibt dir nur noch die Annahme. Sicherlich kannst du auf deinen Tod warten, aber waehrend du wartest, leidest du ja, und das offensichtlich ziemlich stark. Du haeltst es ja kaum noch aus - also hast du doch nichts zu verlieren, wenn du es mal anders versuchst. Und zwar diesmal kein Aushalten (Ertragen), sondern Annahme und Integration.

Das ist aber nichts, was du mal eben einfach so tun kannst, da Aengste im Weg stehen und auch das noetig Vertrauen fehlt. Aengste sind das, was den Tinnitus erst hat so schlimm werden lassen, immer groesser machte und dafuer sorgte, dass er inzwischen unertraeglich ist. Und wenn du versuchst, es nun anders zu machen, wird es die Panik erst mal nur vergroessern und damit auch den Tinnitus nur noch unertraeaglicher erscheinen lassen.

Das erste, was du daher tun solltest, ist, deine eigene Angst zu lindern, notfalls mit entsprechenden Medikamenten (natuerlich unter aerztl. Anleitung), damit du aus dieser konstanten Verkrampfung erst einmal herauskommst. Baldrian hochdosiert kann manchmal bereits helfen, aber da du so belastet bist, sind evtl. staerkere Medikamente noetig. Falls du noch keinen Psychotherapeuten aufgesucht hast, moechte ich dir dies als erstes raten. Dieser hat die fachliche Kompetenz und darf dir auch entsprechende Medikamente verschreiben.

Sobald deine Aengste ein bisschen weniger sind, kannst du mit Entspannungs- und Integrationsuebungen beginnen, also in Gegenwart deines Tinnitus das Entspannen lernen. Obwohl er da ist, obwohl er laut ist, kannst du entspannen. Es gibt Therapieplaene, die extra darauf ausgerichtet sind, also nicht aufs "Wegmachen" vom Tinnitus, sondern aufs Integrieren. Der Tinnitus bleibt, wird aber weniger bedrohlich und belastend wahrgenommen, bis zu dem Punkt, an dem der Betroffene gar nicht mehr merkt, dass der Tinnitus da ist. Das hat mit der Tonstaerke nichts zu tun und auch nichts damit, ob jemand einen oder mehrere Toene hoert, sondern nur damit, wie er der Betroffene auf den Ton reagiert. Und diese Reaktion ist, wenn sie negativ ist, primaer erst mal angstbedingt. Angstreduktion ist daher ein wesentlicher Schritt.

Evtl. magst du dich mal nach Therapiemoeglichkeiten in deiner Umgebung umschauen. Auch wenn du bereits "alles versucht hast", wie du schreibst, so ist die Einstellung deinem Tinnitus gegenueber noch immer dieselbe: du lehnst ihn ab. Keine Integrations-Therapie wird je fruchten, solange du ihn weghaben und loswerden willst. Und da kommen wir wieder zur Angst, die das groesste Problem darstellt.

Und es ist auch nicht zwingend noetig, den Tinnitus zu integrieren. Es kann sein, dass es bei dir nur darum geht, dich auf deine eigene Medialitaet aufmerksam zu machen, und dass der Tinnitus automatisch verschwindet, wenn du beginnst, deinen Fokus mehr darauf zu richten, ohne Angst und mit Offenheit und Vertrauen. Tinnitus ist nichts weiter als eine hoerbare Frequenz fuer sehr sensible Menschen. Es ist moeglich, dass du nur mal hinschauen (auch wieder Stichwort "Annehmen" - "Danke, Tinnitus, dass du da bist und mir helfen moechtest") sollst, um zu sehen, wohin es dich fuehrt. Bisher lehnst du wie gesagt nur ab, und solange du das machst, wird weder Therapie noch irgendetwas anderes helfen.

Und wichtig ist, dass du nicht vergisst, warum du den Tinnitus hast. Er soll dich nicht quaelen, sondern dir beim Wachstum helfen. Du wehrst dich jetzt noch und willst es "wegmachen", und das ist immer die erste und eine vollkommen verstaendliche Reaktion. Es funktioniert nicht, weil es nicht funktionieren soll. Denn koenntest du den Tinnitus wegmachen, waerest du im Anschluss nicht weiser und reifer, sondern im schlimmsten Fall nur noch ein bisschen aengstlicher und misstrauischer dem Leben gegenueber (da du furchtbare Jahre mit Tinnitus durchstehen musstest). Du sollst aber ueber dich selbst hinauswachsen, aus deinen Aengsten hinaus, die dich jetzt noch zurueckhalten. Und der einzige Weg ist durch die Angst hindurch. Der Tinnitus ist nur Mittel zum Zweck.

Um das besser zu verstehen, ist Hintergrundwissen so wichtig. Nimm dir die Zeit, lies die Buecher - das wird dir schon mal einen anderen Blick auf alles geben und es dir leichter machen, Vertrauen in deinen Weg zu entwickeln. Und als naechstes bzw. parallel dazu packe den Tinnitus mal anders an, siehe oben. Deine Guides fuehren dich hierbei und werden dafuer sorgen, dass du die richtigen Ideen bekommst. Und du wirst auch merken, wie leicht alles auf einmal geht, wenn du auf dem richtigen Weg bist. Ein Kampf ist es nur, wenn wir gegen das Leben kaempfen, nicht, wenn wir mit ihm gehen.

Liebe Gruesse
Caro

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