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trübe Momente

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Posted from 161.97.235.130 by Pepi on January 29, 2020 at 12:12:25:

Wer kennt nicht den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“?

Für mich hat sich seit dem Tod meiner Frau, vor fast 2 Jahren, die Handlung dieses Filmes in meinem jetzigen Leben zum Teil manifestiert. Jeder Tag läuft eigentlich gleich ab. Nein! Es gibt doch einen Unterschied. Ich lese. Ich lese seit 2 Jahren Bücher, viele Bücher. Ich lese Peter`s Bücher, ich lese Seth, Robert Monroe`s „Gespräche mit Gott“, u.v.m. Ich lebe minutenweise gedanklich in anderen Welten, auf der Suche nach meiner Frau. Ich spreche mit ihr, täglich, mehrmals, erzähle ihr alltägliches, frage sie alltägliches. Dann kommen wieder Erinnerungen hoch und die packen mich dann und ich spüre wie es mich in diesen „Film“ in diese Projektion hineinzieht. Ich wehre mich nicht dagegen, ich will in diesen Film hinein, will wieder alles erleben, wie damals, nur jetzt mit den inneren Sinnen, viel intensiver. Und ich versuche, das damals Geschehene etwas zu verändern, zum Positiven, ich will meine Frau lachen sehen, ich will, dass sie glücklich ist, ich will die Fehler, die ich damals gemacht habe, wieder gut machen. Dabei erlebe ich Emotionen, die ich zu den schönsten Emotionen meines ganzen Lebens zähle. Ich habe nasse Augen vor Freude und natürlich auch vor Schmerz. Doch dieser Schmerz ist jetzt anders. Es ist kein so heftiger Herz-Schmerz mehr wie im ersten Jahr nach ihrem Tod, es ist ein Schmerz, vergleichbar mit einem guten Freund, der ab und zu bei mir vorbeischaut und mich fragt, wie es mir geht. Und diesem „Freund“ kann ich dann meine Gefühle so erzählen wie sie sind. Ich weiß, vielen von Euch geht es auch so, viele von Euch haben jemanden verloren den sie liebten, viele von Euch haben wahrscheinlich auch wieder jemanden gefunden, der ihre Seele erhellen kann. Ich frage meine Frau, ob für mich wohl auch wieder jemand kommen wird, obwohl ich mich frage, ob es einen anderen Menschen bedarf, um wieder glücklich zu werden. Ich weiß, dass sie mich wieder glücklich sehen will, so wie ich sie glücklich sehen will in ihrem neuen „Leben“. Doch dieses Glück passierte mir bereits vor 47 Jahren, als ich meine spätere Frau kennengelernt habe.

Um mich herum sterben zur Zeit Menschen, junge Menschen, die ich kannte, und denke mir dann, deren Hinterbliebene haben es noch viel, viel schwerer wie ich. Ich konnte mich von meiner Frau verabschieden, mich auf ihren „Tod“ gefasst machen. Die Hinterbliebenen von diesen jungen Menschen konnten das nicht, weil sich ihre Lieben selbst aus dem Leben genommen haben. Die Gedanken, Vorwürfe und Schmerzen dieser Hinterbliebenen müssen unerträglich sein. Ich weiß, was das alles für einen Grund hat, ich weiß über den Plan bescheid, ich lese ja jeden Tag….. Aber, ist es nicht allzu menschlich, Emotionen haben zu dürfen, sie zu erleben, daran fast zu zerbrechen? Also liebes Forum, nix für ungut, und danke, dass ich Euch wieder mal anjammern durfte.

LG Pepi

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