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Ich sehe meine Zukunft aber es hilft mir nicht

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on December 31, 2019 at 02:40:02:

In Reply to: Ich sehe meine Zukunft aber es hilft mir nicht posted by Ragatrix on December 30, 2019 at 11:53:33:

Hallo Ragatrix,

> Stattdessen meint mein Guide, ja, oh ja, Glück wird schon kommen und deine bisherigen Erfahrungen werden dir dabei helfen das Glück zu erkennen und zu genießen. Und das klingt auch wieder nur nach „selbst das Glück sei erarbeitet und Absicht, gratis kriegst nix.“

nein, das klingt ueberhaupt nicht danach! Das ist nur das, was du in seine Antwort reininterpretierst, und das auch wieder nur aufgrund deiner Perspektive, die immer etwas negativ (misstrauend) ist.

> Daher meine Angst und das allgemeine Mistrauen in die Zukunft, ob meiner Erfahrungen- genau wie du schreibst. Ich drehe mich eben im Kreis.

Du drehst dich im Kreis, weil du deine (falsche) Perspektive auch immer wieder neu bestaetigst. Indem du z.B. die Aussage deines Guides so einordnest, dass du "nicht gratis bekommst", bestaetigst du indirekt deinen Glaubenssatz erneut und damit deine Realitaet. Du kannst dort nur hinauskommen, indem du dich traust, deiner Angst einmal nicht zu glauben, auch wenn sie sagt: "Ach, mein Guide meint das sicher so, dass ich nichts gratis bekomme" oder andere negative Interpretationen vorschlaegt. Sag dann einfach mal "Nein, ich glaube der Angst heute mal nicht und vertrau einfach darauf, dass ich NICHT alles weiss, und dass die Dinge sehr wohl in meinem Sinne verlaufen koennen, auch wenn ich den Ueberblick nicht immer habe und nicht alles auf Anhieb verstehe".

So raeumst du dir die Chance ein, etwas ueberhaupt anders erfahren zu koennen als bisher. Solange du immer gleich ein "Ach, der hat das vermutlich eh so und so gemeint ..." voransetzt, verbaust du dir die Moeglichkeit auf eine andere, neue und damit auch positive Erfahrung. Und auch diese negative Perspektive ist uebrigens nichts weiter als eine Schutzhaltung, denn wenn du von vorneherein das Schlimmste erwartest oder zumindest nichts positives, dann kannst du auch nicht enttaeuscht werden, richtig?

Und doch endet das Ganze dann darin, dass du ungluecklich wirst, weil du dir Glueck und Freude, Gelassenheit und Leichtigkeit gar nicht gestatten/erlauben moechtest. Du zwingst dich selbst zu einem Leben in Misstrauen und damit Leid. Alles, um dich zu schuetzen, was sowieso nicht funktioniert, siehe meinen letzten Beitrag.

Also, warum nicht einfach mal einen anderen Weg versuchen? Du kannst es - du musst es nur wollen und den Mut fassen.

> Mit Vertrauen die Angst bekämpfen. Bloß Vertrauen könnte ich nur entwickeln wenn ich nicht schon jetzt den steinigen Weg sehen würde, der auf uns zu kommt.

Vertrauen, dass alles gut werden wird, egal wie steinig der Weg auch sein mag. Auch steinige Wege koennen gut sein. Ganz besonders im Rueckblick wird so etwas sichtbar, also wohin einen der Weg brachte und dass man nie waere, wer man ist, ohne den Weg, den man beschritten hat. Dann kann man im Rueckblick sogar dankbar fuer den steinigen Weg sein.

> Es kommt wie es kommen muss?

Ja, es kommt, wie es kommen soll. Aber das ist GUT. Es ist nur die Angst und die darauffolgende Bewertung, die etwas im Voraus furchtbar erscheinen laesst. Es hat ueberhaupt nichts mit tatsaechlicher Realitaet zu tun, sondern ist NUR Bewertung. In diese negative Vorstellung steigert man sich dann rein bis man glaubt, es sei wirklich so. Dabei sieht die Realitaet ganz anders aus.

> je mehr ich mich aufrege desto mehr habe ich das Gefühl von Kontrolle.

Das ist uebrigens voellig normal. Wut kommt vom Ego, und wenn sich das Ego aufbaeumt, kann es fuer einen Moment Oberwasser bekommen und das Gefuehl von Kontrolle erzeugen. Wut kann auch das Gefuehl von Macht geben und auch den Gedanken "So nicht!" oder aehnliches. Es ist also voellig normal, dass Wut das Gefuehl von Kontrolle gibt. Nur haelt es nicht an, und es ist sogar kontraproduktiv, wenn es um gar nichts geht, man also gegen Illusionen kaempft, gegen Ideen, die man hat, die aber vollkommen verkehrt liegen. Das waere so, wie wenn du dich vor deiner Meinung nach boesen Gaensebluemchen fuerchten und gegen sie kaempfen wuerdest. Du wuerdest verlieren, denn Gaensebluemchen wachsen ueberall und sind nicht auszurotten. Und doch ist jede Angst vor ihnen voellig ueberzogen und unnoetig. ;-)

Dein Leben ist genauso: es ist von dir fuer dich. Du hast dir sehr viel dabei gedacht, als du es gewaehlt hast. Es gibt nichts zu fuerchten. Das ist nur etwas, was bei dir einsinken muss. Und das wird es am ehesten, wenn du dich einfach mal traust. Betrachte es wie eine ruckelige Zugfahrt, die vielleicht ab und zu auch mal ein bisschen wilder wird. Du weisst nicht, wo es hinfuehrt, auch wenn du Auszuege deiner Zukunft kennen magst. Wie du fuehlen wirst, welche Erkenntnisse du haben wirst, und letztendlich auch, welche Varianten du waehlen wirst (dein Guide zeigt dir NUR das, was du auch sehen sollst - vergiss das nicht!), weisst du nicht. Und es auf dich zukommen lassen kannst du nur, indem du vertraust, dass du weniger weisst, als du glaubst.

Peter hat dir ja schon sehr gut zu diesem Punkt geschrieben. Lies dich ein, und du wirst besser verstehen, wer du bist, warum du hier bist und auch, dass es in Ordnung ist, wie es laeuft, und du die Kontrolle komplett abgeben kannst. Und Monika hat dich darauf hingewiesen, wie leicht das Loslassen ist, wie leicht eigentlich alles ist, wenn man sich nicht an Vorstellungen/Ideen/negativen Gedanken festhaengt.

Das alles ist ein Prozess, und du musst der Entwicklung Zeit geben. Du kannst aber anfangen, indem du dir selbst klar machst, dass du viel zu wenig weisst oder Ueberblick hast, um dein Leben oder deinen Lebensweg beurteilen zu koennen, und, dass du im Leben IMMER nur das bekommst, was du bekommen sollst, Zukunftsvisionen inklusive. Und wenn dein Guide moechte, dass du deine Angst konfrontierst, dann schickt er dir vielleicht aengstigende Zukunftsvisionen, damit du so richtig Angst bekommen und dich der Angst widmen MUSST. ;-)

Liebe Gruesse
Caro

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