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Ich sehe meine Zukunft aber es hilft mir nicht

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Posted from 161.97.235.130 by Caro on December 30, 2019 at 03:43:44:

In Reply to: Ich sehe meine Zukunft aber es hilft mir nicht posted by Ragatrix on December 28, 2019 at 17:47:33:

Hallo Ragatrix,

aus dir spricht die pure Angst.

Weil du diesen Menschen nicht verlieren moechtest, moechtest du dich vor deinen Gefuehlen abschotten und "einfach so weiterleben wie zuvor". Denn wenn du die Gefuehle nicht voll zulaesst, dann kannst du auch nicht so erschuettert oder verletzt werden, wenn "es schiefgeht" - zumindest glaubst du das.

> Es ist eher schlimmer weil mich diese clairvoyance davon abhält, über ihn hinwegzukommen und mein Leben weiter zu leben. Stattdessen fühle ich mich von mir selber gefangen.

Ueberlege einmal, warum du ueber ihn hinwegkommen willst? Doch nur, damit du nicht weiterhin "Angst haben brauchst". Waerest du ueber ihn hinweg, haettest du keine Gefuehle mehr fuer ihn und dir ginge es gut, ganz egal, ob er in deinem Leben ist oder wiederkommt oder nicht. Du willst also ausweichen. Das ist zwar verstaendlich, aber keine Loesung und funktioniert daher auch nicht. Deine Gefuehle sind deshalb so intensiv, damit du dich mit der dahinterstehenden Angst auseinandersetzen kannst. Wie Monika bereits schrieb, geht es hier ums Vertrauen, das du entwickeln musst. D.h., eigentlich brauchst du es gar nicht zu entwickeln, sondern du musst es einfach nur zulassen - denn es war niemals weg. Du hast nur gewaehlt (so wie die meisten von uns nach traumatischen Erfahrungen und Lebenslektionen), das Leben lieber kritisch/skeptisch anzugehen, vorsichtiger zu sein, in der Hoffnungen, damit emotionale Verletzungen zu vermeiden oder wenigstens zu verringern.

Aber schau mal hin, ob das wirklich so funktioniert hat bisher, also ob diese Taktik tatsaechlich funktioniert. Wenn du genau hinschaust, also auf dein Leben zurueckblickst, kannst du erkennen, dass alles immer einfach passiert ist, ob du es nun wolltest oder nicht, ob du versucht hast, dich davor zu schuetzen, oder nicht. Es passierte, du fuehltest, du nahmst wahr, du erlebtest. Du kannst dich nicht davor schuetzen oder abschirmen und du brauchst es auch gar nicht. Das Sich-schuetzen-Wollen ist eigentlich mehr eine Idee als eine Methode, da es keinen Zweck erfuellt. Es gibt lediglich temporaer das Gefuehl, sicherer und unantastbarer zu sein, wenn man sich einbildet, sich zu schuetzen. Aber wenn einen das Leben einholt und zeigt, dass all der Schutz nicht funktioniert hat, dann steht man genauso verwundbar und schutzlos da wie zuvor. Das ist der Moment, um zu lernen, dass man einen anderen Weg waehlen muss, dass der Ich-versuche-mich-zu-schuetzen-Weg keiner ist bzw. nirgendwohin fuehrt.

Und das, was funktioniert, ist Vertrauen, dass es, obwohl es in einem Augenblick furchtbar aengstigend erscheinen mag, trotzdem alles in Ordnung sein wird. Es wird in Ordnung sein, du wirst nicht untergehen, deine Gefuehle werden dich nicht umbringen (oder wie einer unserer Guides vor einiger Zeit einmal scherzhaft sagte "Es wird dich nicht toeten" ;-)), und deine Angst ist ueberhaupt nicht noetig. Es ist auch nicht noetig, dich zu schuetzen.

Es ist nicht leicht, sich diese innere Vorsicht-Haltung dem Leben gegenueber abzugewoehnen, da die Angst jede klitzekleine unsichere Situation dazu verwendet, um sich selbst zu bestaetigen. Wenn du also deiner Angst zu trotzen versuchst, reicht ein kleiner Vorfall aus, um sie erneut zu bestaetigen und dir das Gefuehl zu geben, dass du "recht gehabt" hast und dich weiterhin schuetzen solltest.

Es erfordert also eine ganze Menge Mut und auch Willen, der Angst zu trotzen, obwohl sie einem mitteilt, dass es verrueckt ist, was man tut, und dass man sich auf jeden Fall schuetzen muss. Aber du wirst mit der Zeit merken, dass die Angst nur ein Gefuehl ist und kein Lebensratgeber. Sie besagt gar nichts, sie hat keine "Bedeutung" in dem Sinne, sondern sie ist einfach nur die natuerliche Reaktion auf unbekannte Situationen und natuerlich auf Situationen, die uns an traumatische Erfahrungen erinnern.

Und auch bei dir liegen Verletzungen in der Tiefe, die noch gesehen und geheilt werden wollen, also die Gruende dafuer, warum du dich ueberhaupt schuetzen moechtest. Du hast deine Schluesse aus deinen Lebenserfahrungen gezogen, aber nicht alle dieser Schluesse sind korrekt oder foerderlich. Im Gegenteil, viele dieser Schlussfolgerungen (Glaubenssaetze) verhindern die Heilung und letztendlich das Loslassen. Deshalb werden viele Menschen jetzt im Zuge des welteiten Wandels durch verschiedene Lebenssituationen dazu gebracht, sich mit diesen alten, unverheilten Verletzungen in sich selbst auseinanderzusetzen, damit sie sie anders einordnen koennen als zuvor und damit loslassen. Das macht den Weg und das Herz frei fuer die Zukunft.

Mein Rat fuer dich also ist, deine Aufmerksamkeit nicht so sehr auf die Zukunftvisionen zu richten, sondern mehr auf das, was dich davon abhaelt, der Zukunft mit Vertrauen entgegenzublicken, siehe oben. Widme dich der Angst und den dahinterliegenden Glaubenssaetzen. Du findest sehr viele hilfreiche Tipps dazu auch in den Buechern "Erforschung der Schoepfung", speziell im Band 3.

Liebe Gruesse
Caro

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