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Wenn alles langweilig erscheint

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Posted from 109.193.244.53 by Phaedon on December 11, 2019 at 01:27:44:

In Reply to: Wenn alles langweilig erscheint posted by Phaedon on December 07, 2019 at 23:20:17:

Ich danke euch beiden für die Antworten!

Ich habe es oft vermieden, mich als depressiv zu bezeichnen. Es mag zwar stimmen, aber es scheint zur "Modekrankheit" geworden zu sein, sodass es viele nicht wirklich ernst nehmen. Dann hört man: "Reiß dich zusammen!", "Du bist ein Pfienzer" und was sich Depressive sonst noch so anhören müssen. Eine fachärztliche Therapie wäre natürlich eine Möglichkeit. Als Teenager hatte ich schon mehrmals vor, eine Therapie anzufangen, aber immer kam etwas dazwischen. Entweder war keiner da, beim anderen haben sie niemanden mehr angenommen oder ich habe einfach einen Rückzieher gemacht, weil ich mich wieder nicht aufraffen konnte hinzugehen, nachdem ich zumindest mal eine Überweisung vom Hausarzt bekommen habe. Somit hab ich es auch irgendwann sein lassen und mich damit nicht mehr weiter befasst. Ehrlich gesagt hätte ich dann aber auch das Gefühl, den Ärzten zur Last zu fallen, weil ich oft davon höre und lese, dass zu viele Menschen wegen Kleinigkeiten immer häufiger zum Arzt gehen würden und die Ärzte mit dem Zustrom an Patienten überfordert seien (erinnert mich übrigens an den Satz, dass "die Kriege der Zukunft in den Krankenhäusern stattfinden werden"). Und ich möchte eben nicht auch noch "einer mehr" sein, der es vielleicht auch selbst hinbekommen könnte. Ich meine, allein schon, dass ich WEISS, dass ich mir das alles ausgesucht habe, hilft mir ein solches Tief wenigstens ein bisschen besser durchzustehen, auch wenn ich die Motivation hinter meinem Zustand noch nicht kenne und es viele Momente gibt, in denen ich lieber tot sein will und ich an all das angesammelte Wissen zweifle - da erkenne ich mich selbst nicht wieder.

Einen Erfolg kann ich immerhin verzeichnen: Ich habe seit 3 Jahren körperliche Symptome, die ohne Vorwarnung aufgetaucht sind, Schmerzen im ganzen Oberkörper, bis zur Hüfte (ich muss mich in meinem Beruf viel bewegen, was nicht so einfach ist), an einigen Tagen tut es mehr weh, an anderen weniger. Vor Kurzem habe ich die Symptome mit diversen Übungen erheblich lindern können. Ich habe dabei einfach auf meinen Körper gehört und bin den Impulsen nachgegangen, mich richtig auszudehnen und einzurenken. Es ist noch Luft nach oben, aber es ist ein großer Unterschied zu vorher und ich kann mich viel besser bewegen, die Tiefs lassen sich so besser aushalten. Es hat mich viel Überwindung gekostet, damit anzufangen, denn ich bin normalerweise sogar zum Meditieren zu Faul...

Ich werde weiterhin an mir arbeiten und sehen, was passiert. Ich muss nur Kraft aufbringen...

Liebe Grüße

Phaedon

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