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www.jenseits-de.comkein Leben nach dem Tod[ Alle Antworten ] [ zurück zum Archiv ] [ Forum ]
Ich mache es kurz. Ich war tot. Als der Krankenwagen kam hatte ich schon einen Atemstillstand und wurde vor Ort noch wiederbelebt. Das Getränk war wohl mit einer hohen Dosis GHB versetzt, auch bekannt unter dem Namen Liquid Ecstacy. Und das macht mir jetzt echt zu schaffen...wieder den Weg in die Normalität zu finden. Das das Leben endlich ist, habe ich schon früh als Kind gelernt und auch aktzeptiert. Allerdings war ich immer "gläubig", nicht im religiösen Sinne, aber für mich war irgendwie klar das danach irgendwas passieren muss. Das scheint leider nicht so zu sein, in meinem Fall war da einfach nichts. Nur Leere. Jetzt bleibt mir von der kurzen Zeit in der ich klinisch gesehen tot war nur ein grosses Loch in meiner Erinnerung. Heute ist das ganze eine Woche her, meine Familie und Freunde freuen sich natürlich alle das ich noch hier bin. Später haben alle ein gemeinsames Essen organisiert...mir ist aber eher danach mich zu Hause unter der Bettdecke zu verstecken und die nächsten Tage garnicht vor die Tür zu gehen. Ich habe nämlich momentan schlichtweg Angst. Angst vor dem Nichtsein, der Nichtexistenz und all den Wegen die dich so unerwartet ganz schnell zu diesem Punkt führen. Ehrlichgesagt weiss ich auch garnicht wieso ich jetzt diesen Beitrag schreibe, vielleicht hoffe ich irgendwie das jemand genau die richtigen Worte übrig hat. Aber allein das Schreiben hat jetzt schon wieder geholfen mich etwas zu beruhigen.
(24118)
das ist schon heftig was Du da schreibst. Nun, die Tatsache dass Du keine Petra (24119)
Petra hat dir bereits das Entscheidende mitgeteilt. Was mich aus der Perspektive des Jenseitsforschers noch interessiert ist deine Aussage „Nur Leere“. Hast du diese Leere bewusst erlebt und wenn ja, wie kann ich mir diese vorstellen, oder bist du aufgewacht und hast festgestellt – ich hatte kein NTE erlebt? Liebe Grüße Hermann (24120)
Die Erinnerung an ein NDE Erlebnis lässt sich genau so wenig erzwingen wie die Medialität oder andere Fähigkeiten. Im Forum Forschung im Beitrag "wissenschaftliches von der anderen Seite" steht u.a. die folgende Passage nach einem außerkörperlichen Erlebnis: As I was coming to waking consciousness in my body, I started to forget the whole experience. I immediately said to my guide with whom I could still communicate, “I don’t want to forget!” He said, “OK, backup a little bit and create a replica, of your memories in your physical brain; so, that they will be accessible to waking consciousness.” I did as instructed and then awoke physically with a complete memory of the entire experience. Der Guide hat hier auf Wunsch den Weg zur Erinnerung per Gehirnleistung instruiert.
(24121)
ergänzend zu den anderen Antworten, noch folgende Überlegung: Da Du offensichtlich eine solche Erfahrung nicht machen solltest, Das Wissen das Du hier findest, wird Dir dabei helfen, allerdings Liebe Grüße
(24122)
Ja, es ist schon heftig, was Du erlebst hast. >...aber für mich war irgendwie klar das danach irgendwas passieren muss. Das scheint leider nicht so zu sein, in meinem Fall war da einfach nichts. Nur Leere ... Ich habe nämlich momentan schlichtweg Angst. Angst vor dem Nichtsein, der Nichtexistenz.. > -- Ein ehemaliger Bekannter von mir hatte in jungen Jahren zwei Herzinfarkte und jedesmal hatte er ein Nahtodeserfahrung. Ebenso zwei weitere Bekannte, davon eine Türkin, deren Erlebnis sich nicht im Geringsten von den anderen -christlich geprägten Menschen- unterschied. Es gibt recht viele Menschen mit solchen Erfahrungen, nicht alle berichten davon. Aber es gibt auch Berichte, in denen negativ empfundene Erlebnisse geschildert werden. Es muss also nicht immer die "hell leuchtende Umgebung mit einem strahlenden Lichtwesen" sein, die einen empfängt. Bei diesen Überlegungen kam mir der Gedanke auf, dass Deine Teilseele sich noch in einer Art Schockzustand über das Erlebte befand, das sie so noch gar nicht einordnen konnte. Wir wissen ja, dass viele Menschen nach ihrem Tod sich über ihren Zustand noch gar nicht im Klaren sind, und regelrecht bewusstlos "dahin schweben", unfähig, irgendwelche Eindrücke zu empfinden. Ein solcher Zustand wäre bei Dir naheliegend. Wenn Du noch immer unsicher bist, beschaffe Dir Bücher von Dr. Elisabeth Kübler-Ross oder Dr. Raymond Moody. Beide sind "erprobte" Sterbeforscher und können Deinem verschreckten Ego die nötige Sicherheit verschaffen (frei nach Seth). Viele Grüße (24123)
Liebe Grüße (24124)
Sobald der feinstoffliche Körper den grobstofflichen Körper verlässt, ist er nicht mehr der irdischen Zeit unterworfen. So können wir lt. Seth während einer Stunde Schlaf durchaus Jahre in den Astralebenen verbringen, Seth sprach als Beispiel von 2 Jahren. Aber wir erinnern uns ja meist nicht daran und warum sollte es bei einer NTE anders sein? Also ist die Zeit, die der Notarzt zur Wiederherstellung der vitalen Funktionen benötigt, nicht vergleichbar mit der "Zeit", in der eine Verlagerung des Wachbewusstseins, in andere von der irdischen Zeit unabhängigen Ebenen, erfolgt. Viele Grüße (24125)
Liebe Grüße (24126)
(24127)
>ich lese zwar gerade Seth, brauche aber wahrscheinlich noch "Jahre" bis ich den Stoff verstanden und verinnerlicht habe ....> --Ich muss zu meiner "Schande" gestehen, dass ich 1-2 Bücher von Seth besitze, die ich noch gar nicht gelesen habe. Asche auf mein Haupt! :) Für mich ist es viel wichtiger, als alle Seth-Bücher gelesen zu haben, dass ich das, was ich gelesen habe, auch verinnerliche. Es gibt ja Menschen, die Seth "rauf- und runterbeten" können, aber nicht an den Kern seiner Aussagen gelangen, weil sie nach wie vor in der irdischen Illusion verfangen sind und letztendlich Seth nach eigenem Gusto interpretieren. Manchmal ist weniger eben doch mehr! Viele Grüße (24128)
LG (24129)
Die Diktion von Seth ist für viele Menschen nicht einfach, zumal sie oft erst mit den Seth-Büchern Kontakt haben, und dann andere Autoren lesen. Seth ist sehr bekannt und quasi die erste Adresse, wenn man etwas über das Jenseits wissen will. Und aus dieser Sicht ist er keine "leichte Kost". Seine Informationen sind sehr dicht, oftmals zwingend. Da werden bei vielen Menschen Glaubenssysteme in Frage gestellt, was verarbeitet werden muss. Dem einen fällt das leichter als dem anderen. Vor allem dann, wenn man schon andere Bücher gelesen hat, z.B. die von Peter. Viele Grüße (24130)
Liebe Grüße (24131)
ich habe auch eine Reanimation hinter mir und keinerlei Erinnerung daran. Das heißt aber nicht automatisch das da nichts war. Hast Du die Leere nun bewusst erlebt oder fehlt Dir einfach die Erinnerung. Letzteres könnte einfach damit zu begründen sein, dass Du im Schockzustand warst und nach Deiner Schilderung auch jetzt noch bist. So ein Nahtoderlebnis verarbeitet man nicht einfach so. Daraus kann unbehandelt eine posttraumatische Belastungsstörung entstehen. Von daher fände ich es wichtig das Du Dir therapeutische Hilfe holst um das Ganze verarbeiten zu können. Gruß Noname (24132)
Ich selbst lag nach einer Gehirntumor-OP in einem 3-wöchigen künstlichen Koma und bin während dieser Zeit praktisch gestorben. Dies ist mittlerweile 10 Jahre her, doch es vergeht immer noch kein Tag, an dem ich nicht voller Sehnsucht an dieses Erlebnis denken muss. (24133)
> Wir befinden uns doch hier im „Jenseits-Forum“ und von daher sollte es doch gar keine Frage sein, ob "danach" etwas ist oder nicht!! :)) ... das hört sich nach beweiskräftiger Anwesenheit an :)). Zweifel können in der positiven Form für Fortschritt sorgen oder in der negativen Form für Depressionen. Das eigene Erleben ist zunächst eine terziäre Realität (Terminus von Sara) und anschliessend je nach Verbreitung die Verbreiterung in sekundäre und primäre Realitäten.
(24134)
==Hast Du die Leere nun bewusst erlebt oder fehlt Dir einfach die Erinnerung== Das ist der Punkt. Solange wir nicht wissen, was tatsächlich erlebt wurde, hängen alle Ratschläge, auch wenn sie noch so gut gemeint sind, irgendwie in der Luft. Alles Liebe Hermann (24135)
herzlichen Dank für die super Erklärung. Darauf habe ich schon lange gewartet.. Ich habe auch selbst so etwas erleben dürfen! Obwohl die Ärzten mir geglaubt haben, taten sie es als Gehirnreaktion ab. Es war September 1986 oder 87.... eine junge Frau -nicht viel älter als ich- war an Brustkrebs gestorben. Weil sie in ihr Heimatort beerdigd werden wollte, wurde ein Bus organisiert damit die Menschen aus unserem Dorf ihr die letzte Ehre beweisen konnten... Es war gegen 13 Uhr ...wir hatten uns an die Mauer angereiht... die Sonne schien hell und es war sehr warm . Es schien mir plötzlich alsob die Sonne immer heller und größer wurde.. Weil es mich abnorm blendete und immer näher kam und weißer und weißer wurde, habe ich mich auf die Mauer gelehnt. Plötzlich -genau als das Totenglöckchen läutete- wurden meine Beine wackelig....und die Sonne (das Licht) hatte mich total verschluckt...ich hörte wie mein Körper wie ein Kartoffelsack auf den Boden knallte und ich dachte: sooo xxx da gehste!! Seltsam...Mein Körper war unten und ich befand mich immer noch schwerelos, warm und hell eingebettet OBERHALB der Mauer!! Die Sonne (das Licht) schwebte langsam mit mir nach oben. Von oben bekam ich mit, daß Hände mich berührten...so sanft als wäre mein Körper mehr als betäubt... von ganz ganz weit weg hörte ich meinen Namen rufen....und habe das Wörtchen ZURÜCK immer noch im Ohr als wäre es gestern gewesen.....Als ich die Augen aufschlug war ich stinkesauer und dachte nur: warum habt ihr mich nicht liegen lassen!!! Ich habe mich noch NIE so wohl gefühlt. Leicht wie ein Feder...glückselig un befreit. Das erste was ich sah waren x Menschen um mich herum , mein Kopf tat fürchterlich weh und ich war übersäht mit Kratzer, weil ich mitten im Rosenbeet geknallt war. Gegen Abend schaute eine Cousine meiner Schwiegermutter vorbei und sagte (übrigens genau dasselbe wie eine Freundin die bei mir geblieben ist) Mädel ... ich will dir keine Angst machen, aber so wie du ausgesehen hast...ja, sie hatte schon viel gesehen in ihrem Leben.. Die Freundin hat monatelang x mal am Tag angerufen...und ich bekam monate später noch oft Anrufe von Menschen die wissen wollten wie es mir geht...Ein paar sagten später auch: du sahst aus wie ein Toter!!! Ehrlich wir dachten alle du bist tot..Warum hast du nichts gesagt...kippst einfach um? Habe denen dann dasselbe erzählt wie oben geschreiben...manchmal kam die Raktion: da hattest du wohl eine Grenze überschritten!!! Genauso habe ich das auch empfunden..obwohl die Ärtzen ihr Bestes gaben es mir aus zu reden.. Dennoch hatte ich mit angst zu kämpfen... ich dachte an meine Kinder, die damals noch klein waren...denn es ging alles so schnell.. Die Erklärung der Ärzten war wirklich plausibel, aber für mich im Innersten nicht akzeptabel. Letztendlich habe ich es bei vollem Bewußtsein!! und als aüßerst Realistisch!! erlebt. Jede Sekunde!! Es war so real, wie ich jetzt hier sitze.. Es hat so sollen sein.... Seitdem kann ich es nicht lassen wenn Menschen -zb das Herz bei einer Op stillgelegt ... oder reanimiert wurden- zu fragen ob sie etwas erlebt bzw gesehen oder gehört haben... Die Meisten erleben nichts... manche jedoch schon... schönen Tag noch.
(24146)
Dein Erlebnis nennt die Fachwelt "spiritually transformative event". Bedenke immer, dass nicht jeder Mensch diese Erlebenswelt kennen kann. Was ich in dem Zusammenhang besonders wichtig finde ist einmal die Akzeptanz des persönlichen Erlebens, das Hineingehen/Ausleben dieser Energiesource, dann zu Verstehen das es Plan ist und das niemand vor seiner Zeit geht. Das führt zu mehr Entspannung, nicht so seehr zu Ängsten. Meinen Verständnishintergrund habe ich aus den Schöpfungsbänden und den Übermittlungen und daher auch eine gewisse Unabhängigkeit von irdischen Meinungen die die Sourcen nicht oder noch nicht bewusst erlebt haben (das Seelenwissen haben wir natürlich generell alle). Lieben Gruß :)
(24148)
Ich hoffe es richtig verstanden zu haben, ansonsten im Voraus Entschuldigung. Nein, ich hatte niemals Angst um mich...dafür war es (die Gefühle und das Erlebniss) viel zu schön. Es wäre aüßerst EGOISTISCH gewesen nicht daran zu denken wie es meine Kleinen ohne mich gehen würde, nur weil man sich im Prinzip nach dem Moment zurücksehnt bzw am Liebsten darin (die Sonne bzw das Licht) geblieben wäre!!!! Natürlich kann niemand die Erlebnisswelt kennen, weil die es noch nie erlebt haben. Es ist auch unvorstellbar und unbegreiflich. Das muß man einfach erlebt haben. Die Ärzten, mit denen ich (privat) darüber gesprochen haben, meinten es nur gut und gaben ihr Wissen und Überzeugung weiter. Aber ich bin wie ich bin.... und was ICH erlebt habe - dazu bei vollem Bewußtsein- , habe ich erlebt. Daran gibt es nicht zu rütteln und mir das auszureden ist unmöglich. Man kan an einem Leben nach dem Tot glauben...oder auch nicht. Das ist wohl jedem Selbst überlassen. Nur "das Glauben" fällt bei mir weg. Ich WEIß es. punkt. Das ist wohl ein riesen Unterschied. In meiner Familie und Verwandtschaft habe ich 3 Männer die schon tot waren und reanimiert wurden. Die haben nichts aber auch nichts erlebt. Mein Cousin zb kennt mich und zweifelt es nicht an... aber weil er nichts erlebt hat ist er davon überzeugt, daß er nur dieses eine Leben hat. Seit dem Erlebniss verlasse ich hin und wieder meinen Körper. Einfach so.. es passiert einfach.. Meist früh morgens. In mir fängt es an wie in einem Schiffschaukel...von oben nacht unten und zurück... immer schneller...bis ich draußen bin. Ich fliege durchs Haus und alles ist wie immer... Ich gehe an die Haustür...alles ist wie immer...ich höre die "Sound of Silence".....das gibt mir Frieden im Herzen. Wenn ich später aufstehe bin ich leicht wie ein Feder und schmerzfrei. Das hält so ein bis zwei Tage an... ABER ich begegne weder Menschen oder gar Seelen... noch fahren zb Auto's auf der Straße. Wenn auf dem Wohnzimmertisch zb noch eine Tasse steht, ist die auch nicht da... Und das unbeschrreibliche Gefühl was ich damals hatte bleibt auch aus.Dafür habe ich selbst keine Erklärung. Ich habe aber den Moment im Licht zu meinem Ruhepunkt gemacht.. Nochmals herzlichen Dank. PS Ich weiß, es ist hier kein Diskussionsforum und wenn es nicht reinpaßt kannst du es gerne entfernen. (24150)
ich hoffe ihr nehmt mir mein Einmischen in Eure Feststellungen nicht übel aber gerade zu Seth würde ich auch gerne etwas sagen. Ich denke dass die Bücher von Seth bzw. seine Aussagen nur dann schwer verdaulich sein können, wenn man vorher nichts anderes zum Jenseits in Erfahrung gebracht hat. Bevor ich auf Seth stieß, war ich hier im Forum und dann habe ich die Bücher von Peter gelesen. Anschließend stieß ich auch hier im Forum auf Jane Roberts also Seth. Seth ist auch in meinen Augen tiefgründig und manche Aussage lese ich mehrmals um die Nuancen darin konkreter aufnehmen zu können. Ich sage das nur deswegen, weil ich (scheint wohl so, als soll es so sein ;) ständig und stetig bei anderen Menschen sowohl auf das Forum als auch auf Seth aufmerksam mache. Bei denjenigen die Seth als ersten Schritt gewählt haben, fehlt oftmals die Grundlage zum Jenseitswissen und daher auch wohl die mir auch begegnende Aussage, dass Seth schwer verdaulich ist. immer gerne |