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Etwas über Medien und Sitzungen

Wie gesagt, sollte man nach dem Tod eines Menschen etwa sechs Monate warten, bis man mit ihm über ein Medium Kontakt aufnimmt. Dies gilt aber NICHT, wenn man unter starker Unruhe leidet, vom Verstorbenen träumt, wobei dieser im Traum unglücklich und leidend aussieht, wenn man beim Gedanken an den Verstorbenen Kältegefühle empfindet, dunkle Schatten sieht oder Erscheinungen hat. In diesen Fällen handelt es sich möglicherweise um Hilferufe der Seele, und sie braucht dann auch sofortige Hilfe.

Ein gutes Medium wird eine Seele, die im Geistergürtel hängt, in die Astralebenen bringen, wo sie fast immer ins Sanatorium der Astralebenen kommt und ins Heilkoma versetzt wird. Diese Schlafpause dauert meist einige Monate, aber wir hatten schon Seelen, die fast zwei Jahre im Koma waren. Die Kontaktaufnahme mit einer Seele im Heilkoma ist nicht möglich. Der Angehörige muss warten, bis diese Seele aufgewacht ist, und die Wartefrist für eine Sitzung beginnt in diesem Fall nicht mit dem Tod, sondern mit der "Entlassung" aus dem Sanatorium. Gerade Seelen, die im Sanatorium waren, entwickeln sich oft nur langsam und sind meist nicht in der Lage, vorzeitig an einer Sitzung sinnvoll teilzunehmen.

Wie ich bereits schrieb, gibt es viele mediale Menschen, die sich für ein Medium halten. Medialität alleine macht aber aus einem Menschen noch kein Medium, genauso wenig wie ein Interesse an der Medizin aus einem Menschen noch keinen Arzt macht. Ein seriöses und qualifiziertes Medium muss sehr viel lernen, es muss sich also erst ausbilden.

Leider fühlen sich zu viele esoterisch interessierte Menschen zum "Medium" berufen und haben sich anhand ihrer Empfindungen und Visionen ein eigenes Jenseitsverständnis zusammengebaut, das aber oft nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun hat. Wir haben es schon oft erlebt, dass so ein "Medium" dann zwar die Hilferufe einer im erdnahen Bereich steckenden Seele empfunden hat, aber nichts zur Unterstützung dieser Seele unternommen hat. Dafür hörte der Angehörige dann Unsinniges wie "die Seele hat Rachegefühle", oder auf der Seele beziehungsweise auf dem Angehörigen laste ein Fluch.

Ich will deshalb kurz über Mediale, "Medien" und Medien sprechen. Mediale, die sich nicht vernünftig über die jenseitigen Welten gebildet haben, sind auch keine qualifizierten Medien. Die Schöpfung ist äußerst komplex, die Denkart im Jenseits ist völlig anders als auf Erden, und eine mediale Person, die sich nur anhand ihrer Gefühle ein irdisches Jenseitsbild zusammengereimt hat, wird fast immer daneben liegen. Die Schöpfung hat ihre eigenen Gesetze und richtet sich nicht nach den Vorstellungen beziehungsweise religiösen oder privaten Ansichten einer medialen Person. Vielmehr MUSS die mediale Person die Regeln und Gesetze der Schöpfung lernen.

Wie schlimm diese Auswüchse oft sind, sieht man anhand von esoterischen Seiten im Internet, auf denen Listen von Erzengeln aufgeführt sind, und für welche Probleme diese am besten geeignet sind. Hier werden auf kleingeistige Weise Erzengel wie Teesorten tabelliert, zum Beispiel der "Erzengel Raphael hilft gut gegen Sodbrennen..."

Auch vor "Medien", die ins Haus kommen, um Wohnungen auszuräuchern oder Energiefelder zu verändern, und die dafür oft auch noch unverschämt hohe Preise verlangen, soll gewarnt werden. Ein qualifiziertes Medium braucht NICHT ins Haus zu kommen, um einen Geist zu entfernen. Wir haben schon Dutzende von Geistern medial und aus tausenden von Kilometern Entfernung entfernt. Hier handelt es sich entweder um unseriöse "Medien", oder um seriöse aber völlig unqualifizierte Mediale.

Leider gibt es im deutschsprachigen Bereich nur wenig gut ausgebildete und qualifizierte Medien. In England, den USA und Kanada dagegen gibt es Schulen, welche Medien ausbilden, doch sind diese meist religiös geprägt beziehungsweise an eine Kirche gebunden, und das Jenseitsbild dieser Medien ist deshalb religiös gefärbt. Im Jenseits aber gibt es keine Religion, das Jenseits ist für ALLE da, egal ob Christen, Juden, Moslems, Hindus oder Atheisten!

Ein weiterer Punkt ist die Art der Sitzung. Es ist eine verbreitete falsche Ansicht, dass man zu einem "Medium" hinfahren muss. Ein gutes Medium kann eine Sitzung über Internet oder Telefon abhalten, und der Angehörige braucht auch nicht dabei zu sein. Es ist sogar besser, wenn er nicht dabei ist, weil zu viele "Medien" bei der Sitzung die Schwingungen der Hinterbliebenen lesen und dann keinen echten Kontakt zur Seele haben. Dazu gehören viele mediale Personen, die sich als "Medien" ausgeben oder glauben, ein Medium zu sein.

Die meisten berufsmäßigen Medien haben einen einheitlichen Stil. Sie arbeiten für Geld und somit muss es schnell gehen. Da bleibt wenig Zeit, dem Angehörigen groß das Jenseits zu erklären, und viele Medien versuchen es auch erst gar nicht. Und somit erfährt der Angehörige auch nichts über das Jenseits, wo die Seele ist, wie es ihr geht, oder ob sie vielleicht sogar Probleme hat. Die Medien der englischen Schule verstehen sich als Tröster. Für sie ist es nicht wichtig, dass der Angehörige erfährt, wo eine Seele ist oder ob sie Probleme hat. Sie sehen es als ihre Aufgabe, dem Angehörigen Trost zu spenden. Auch glauben viele nicht, dass man einer Seele in Not helfen sollte, da ihrer religiösen Einstellung zufolge "jede Seele in Gottes Hand und somit gut aufgehoben ist". Sicher kommt jede Seele früher oder später ins Licht. Und wenn die Seele leidet, leidet der Angehörige oft mit, ohne den Grund dafür zu kennen!

Bei den meisten englischsprachigen Medien geht es um Trost und Beweise. In der Sitzung wird deshalb auch fast NIE über Probleme gesprochen, es gibt nur positive Aussagen, und dazwischen werden Beweise eingestreut, damit der Sitter auch dem Medium glaubt. Hat eine Seele jedoch Probleme, so erscheint sie einfach nicht, dafür springt dann eben eine andere ein. Es heißt dann (korrekt), dass die gewünschte Seele noch nicht gesprächsbereit wäre, nicht aber WARUM sie nicht gesprächsbereit ist.

Die englischsprachigen Medien gehen fast immer vom Sitter aus. d.h., sie rufen nicht eine bestimmte Seele, sondern konzentrieren sich auf den Hinterbliebenen und nehmen die Seele dran, die gerade am stärksten durchkommt. Sitzungen dieser Medien haben deshalb fast immer einen ganzen Clan an Seelen, die meist nur kurz auftauchen um schnell zwei oder drei Sätze zu sagen, anhand derer man sie aber oft nicht erkennen kann (vergleiche dazu mein eigenes Reading in der Einführung).

Und hier stellt sich die Frage, was will der Angehörige durch eine Sitzung bezwecken? Will er nur Trost haben, dann sind englische Medien gut. Will er etwas über seine Zukunft erfahren, dann sollte er zur Wahrsagerin gehen. Will er aber dauerhafte Heilung finden, dann MUSS er sich über das Jenseits bilden, und dabei hilft ihm leider kein Medium.

Eine Sitzung ist wie ein Aspirin: Der Schmerz weicht der Euphorie kurzfristig, aber bereits nach nur wenigen Tagen ist der Schmerz über den Verlust wieder da. Der Hinterbliebene weiß nach der Sitzung oft so wenig über das Jenseits wie zuvor, er versteht nicht, "warum Gott so etwas zulassen konnte", und es kommen ihm auch schnell wieder Zweifel, ob das denn auch wirklich die gewünschte Seele war, oder ob das Medium nicht nur eine Serie abgedroschener Phrasen losgelassen hat. "Deinem Mann geht es gut, er lässt dich grüßen", das kann schließlich jeder sagen, und auch die "Beweise" sind oft nicht so "gut", wie der Angehörige es sich erhofft hatte. Aber das liegt an seinem fehlenden Verständnis für das Jenseits und an der Komplexität der Verbindung, und natürlich auch der fehlenden Bereitschaft der Medien, ihm etwas zu erklären. Und deshalb kommen auch immer schnell Zweifel, und nach einigen Tagen lässt die Wirkung des Schmerzmittels nach und die Krankheit blieb unbehandelt. Es gibt Mütter, die vierteljährlich ihre Sitzung haben, wie eine Dauerwelle beim Frisör, und die auch nach Jahren den Verlust ihres Kindes noch nicht verschmerzt haben. Wie sollten sie auch, sie haben doch noch nichts über den Sinn des Lebens gelernt und verstanden.

Wann also ist eine Sitzung wirklich sinnvoll? Meiner Ansicht nach hauptsächlich bei Problemen der Seele, oder bei einem starken Leiden eines Hinterbliebenen. Viel wichtiger ist es, dass sich der Hinterbliebene bildet. Erst das Verständnis der Schöpfung, der Inkarnation, der mit der Inkarnation verbundenen Erlebensabsicht, des Inkarnationszyklusses sowie des "Plans", lässt ihn den Sinn des Lebens verstehen, und warum es scheinbar so viele "Ungerechtigkeiten" im Leben gibt. Und er weiß dann auch, dass er doch fast jederzeit mit der Seele sprechen kann, und mit zunehmender Bildung wird er sensitiver und kann dann oft selbst die Seele fühlen. Nur ein solides Verständnis für unsere Schöpfung bringt die erhoffte Heilung, und nur ein solides Verständnis zeigt ihm, dass er nicht von der Seele getrennt ist. Wir leben doch alle im selben Raum, d.h., die Seelen sind doch immer um uns herum.

Ich hoffe, der Leser versteht jetzt auch, warum ich so oft davon spreche, dass er sich jenseitig bilden soll. Je mehr er über das Jenseits weiß, umso schneller und dauerhafter ist die Heilung, und umso geringer das Risiko, dass er einem selbsternannten "Medium" zum Opfer fällt.

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