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Betr. Schlafstörungen

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Posted from 80.187.103.97 by Inalina on January 26, 2024 at 10:39:28:

In Reply to: Betr. Schlafstörungen posted by native on January 25, 2024 at 13:47:00:

Hallo native,

ja, durch meinen zweiten Burnout bekam ich massive Schlafstörungen.

Ich schlief meistens ganz gut ein und wurde nach 2-3 Stunden wach. Hellwach!!!

In den schlimmsten Phasen schlief ich gar nicht mehr wieder ein. Manchmal ging es mehrere Tage hinterher einander so.

Damals hatte ich einen Job bei einer amerikanischen Firma, bei dem ich viel englisch reden/schreiben musste. Ich bin eher der naturwissenschaftliche Typ und kein Sprachtalent. In dieser Zeit fiel mein Englisch gefühlt auf 7. Klasse Niveau runter. Ich habe mich jeden Tag so geschämt, was alles nur noch schlimmer machte. Ich wollte immer durchhalten, was natürlich nicht funktionierte. Ich hätte mich einfach für mehrere Wochen krank schreiben müssen. So dumm von mir im Nachhinein.

Naja, als dann nichts mehr ging legte ich meinem Chef die Kündigung auf den Tisch.

Die Schlafstörungen wurden erstmal nur geringfügig besser. Ich schlief oft kurz mit langen Unterbrechungen. War nachts öfter 2-3 Stunden wach.

Ein halbes Jahr später fing ich in der Umweltverwaltung an. Das war ein 15- monatiger Vorbereitungsdienst mit vielen Leergängen und Prüfungen. Außerdem in Vollzeit, meine Tochter war damals zwei Jahre alt. Aber ich wollte das unbedingt, da ich sonst wenig Perspektive für mich sah (ganz früher wollte ich eigentlich auch mal in die Forschung;-)

Ich bekam dann schon Panik wegen den Schlafstörungen und bekam Zweifel ob ich das in meinem Alter (38) überhaupt noch schaffen würde mit den Prüfungen. Da waren sonst eher frische Absolventen unter 30 ohne Kind.

Naja, während den Lehrgängen hatte ich auch oft Schlafprobleme. Das war die Phase in der ich auch hier Hilfe suchte, auch wegen meinen Ängsten.

Im Reading bekam ich den Hinweis, dass wenig Schlaf mir nicht schaden würde. Das war dann tatsächlich so. Ich gab die Verantwortung für meinen Schlaf an die Guides ab und vertraute darauf, dass wenig Schlaf mir nicht schaden würde. Am nächsten Tag hatte ich zwar beim Leergang das Gefühl nichts von dem Stoff würde in meine Birne gehen, aber am Ende konnte ich dann doch gut lernen und die Prüfungen klappten.

Der Schlaf wurde dann nach und nach besser. So richtig gut ist er aber erst seit 1-2 Jahren. Ich denke da kamen dann mehrere Dinge vorteilhaft zusammen. 1. ist meine Tochter mittlerweile 9 und schläft seit einigen Jahren durch. Vorher hatte mich das immer gesetresst wenn sie nachts schrie und man aus dem Schlaf gerissen wurde.

2. habe ich tatsächlich immer besser gelernt loszulassen. Wenn ich am nächsten Tag einen wichtigen Termin habe denke ich „was soll schon passieren?“, 3. mache ich mehr Sport .

Für mich habe ich daraus das Resümee gezogen, dass mein beruflicher Werdegang, so wie ich ihn mir mal vorgestellt hatte, einfach nicht sein sollte. Parallel dazu wurde ich gezwungen auch auf diese Weise meine Ängste zu konfrontieren und zu bearbeiten. Wenn alles glatt läuft, gibt es ja keinen Anlass dazu.

Loslassen ist, zumindest bei mir, wirklich ein langer Prozess. Du kannst vertrauen!

Und eines kann ich dir wirklich sicher sagen, dein Gehirn ist nicht kaputt gegangen. ;-) Aber vermutlich steht es unter Stress, letztendlich ist es der Stress, der uns nicht klar denken lässt. Wenn du die Möglichkeit hast würde ich erst mal gar nichts machen und versuchen den Kopf frei zu bekommen. Mache dich leer, vor allem von destruktiven Gedanken und tu dir was Gutes. Mache Sport, geh raus in die Natur, was immer dir gut tut. Dann kommen auch wieder konstruktive Gedanken und Ideen und es kann weiter gehen.

Liebe Grüße

Bettina

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