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Inkarnation

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Posted from 79.229.18.39 by Gabriele on August 10, 2016 at 20:14:25:

ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und ich habe schon sehr, sehr viel gelesen.

Ich habe trotzdem eine Frage: wenn ein Hund stirbt, an dem man sehr hängt (ich habe einen Hund, bei dem jetzt Krebs festgestellt wurde)....ich habe hier gelesen, dass Tiere auch sehr schnell wieder inkarnieren können bei ihrem vorherigen Besitzer. Ein solches Erlebnis hatte ich mit einem verstorbenen Hund, das vermute ich stark, nachdem ich hier viel gelesen habe.

Wenn jetzt ein Hund stirbt und er (ich drücke es mal so aus) wieder zu mir möchte, wie kann ich merken, dass "er" es wieder ist? Weil...wenn ich alles hier so im Ressort lese, dann hofft man und man bekommt Angst, dass man zu viel in irgendetwas hineinprojeziert. Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe.

Das Ressort hier, das gibt mir irgendwie Kraft und ich finde es toll, dass Ihr anderen Menschen so helft. Vielleicht versteht Ihr meine Frage und könnt sie mir beantworten. Danke



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Inkarnation


Posted from 71.212.244.86 by Peter on August 10, 2016 at 22:03:06:
In Reply to: Inkarnation posted by Gabriele on August 10, 2016 at 20:14:25:


Hallo Gabriele,

ja, Tierseelen koennen schnell wieder inkarnieren, jedoch muss das nicht unbedingt in derselben Gattung und auch nicht beim selben Besitzer sein.

> Wenn jetzt ein Hund stirbt und er (ich drücke es mal so aus) wieder zu mir möchte...

Es geht nie nur darum, was eine Seele fuer sich selbst will, sondern mehr darum, was fuer alle Beteiligten gut ist. Haustiere im Gegensatz zu Wildtieren inkarnieren oft in unterstuetzende Rollen fuer die Besitzerseele. Hat sich die TS des Besitzers z.B. einen schweren Plan ausgesucht, so findet sie oft Trost, Liebe und Zuneigung bei einem Haustier. Das heisst, die Tierseele kennt den Plan der zukuenftigen Besitzer-TS und inkarniert mit einer bestimmten, unterstuetzenden Aufgabe.

> ...wie kann ich merken, dass "er" es wieder ist?

Derselbe Hund wird nicht wiederkommen, da jede Inkarnationsrolle eine andere ist und auch einen anderen Zweck erfuellt. Man kann aber anhand aehnlicher Verhaltensweisen erkennen, ob Tiere aus derselben Vollseele stammen. Auch kann man diesbezueglich drueben nachfragen.

Beispiel: Caro fiel auf, dass unser Hund Buddy u.a. genauso zurueckhaltend ist wie ihr ehemaliges Pferd Gopal. Beide vermeiden bzw. vermieden Konkurrenz mit anderen Tieren und halten bzw. hielten sich lieber etwas abseits. Die Nachfrage ergab, dass beide Teilseelen der VS Lazarus sind bzw. waren.

Der 2. Band enthaelt ein ganzes Kapitel ueber Tierinkarnationen. Es ist sehr aufschlussreich und stellt Tiere fuer viele in ein voellig neues Licht.

Alles Liebe Peter


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Inkarnation


Posted from 79.229.18.39 by Gabriele on August 11, 2016 at 13:42:28:
In Reply to: Inkarnation posted by Peter on August 10, 2016 at 22:03:06:


Lieben Dank für Deine Antwort, Peter.

Bei meinem vor 12 Jahren verstorbenen Hund, ging eine grausame gesundheitliche Situation von ihm voraus und als er mit nur 7 1/2 starb, ging es mir gesundheitlich ganz schlecht. Ich hatte noch 2 Hunde und der, der so eng mit dem verstorbenen war, der fing so sehr an zu trauern, dass wir befürchteten, dass er sich aufgibt und obwohl wir eigentlich keinen neuen Hund dazuwollten, mussten wir handeln. Wir fanden eine Züchterin, die ich nicht kannte und deren Hündin trächtig war (Zeitpunkt Zeugung und Todestag unseres Hundes waren fast gleich). Wir sollten nach 3 Wochen aussuchen und wir konnten das vom Kopf her gar nicht. Da setze sich einer der Welpen weit weg von seinen Geschwistern, legte den Kopf in den Nacken und heulte....das Heulen unseres verstorbenen Hundes, denn nur er hat geheult. Wir nahmen ihn und in den darauffolgenden Jahren haben wir immer wieder gesagt: Er ist irgendwie zurückgekommen, es ist so vieles gleich.

Wenn ich das richtig aus dem Ressort und von Deinen Zeilen lese, dann entscheidet auch ein Tier nicht alleine, ob, wann und wo es wieder inkarnieren möchte?

Wenn Tiere sofort ins Licht gehen, weil sie nichts aufzuarbeiten haben..... warum bekommen sie so schreckliche Sachen wie Krebs und müssen gehen, warum dürfen sie nicht einfach nach einem erfüllten Leben einschlafen? Kennst Du darauf eine Antwort? Vielleicht.... nein, ganz bestimmt muss ich noch viel mehr verstehen, ich hab schon so viel verstanden hier im Ressort, aber es ist enorm viel und es ist tröstlich und spannend zugleich.

Ich werde mir Band 2 holen. Ich bin froh, hier "gelandet" zu sein.


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Inkarnation


Posted from 91.23.14.93 by Elisabeth on August 13, 2016 at 00:36:34:
In Reply to: Inkarnation posted by Gabriele on August 11, 2016 at 13:42:28:


Hallo Gabriele,

sehr spannend was Du hier erzählst. Zumal es mich bzw. gerade meine Tochter zur Zeit betrifft. Erstmal zu Deiner Frage, Zitat: "Wenn Tiere sofort ins Licht gehen, weil sie nichts aufzuarbeiten haben..... warum bekommen sie so schreckliche Sachen wie Krebs und müssen gehen, warum dürfen sie nicht einfach nach einem erfüllten Leben einschlafen?"

Tiere leiden nicht so wie wir es uns vorstellen oder glauben zu meinen.Wir sehen es aus menschlicher Sicht und es ist wohl nur für uns eine Art Schauspiel. Ich kann das nicht so wiedergeben, aber ich hoffe, Du verstehst in etwa wie ich es meine.

Beispiel: Meine Tochter brachte vor einigen Jahren einen jungen Kater aus Polen von einer Klassenfahrt mit nach Hause. Zuvor hatte ich noch gewarnt, dies auf gar keinen Fall zu tun, weil ich befürchtete, das die Tiere dort auf dem Markt krank seien. Und trotzdem, sie verliebte sich in eines dieser süßen Katzenbabys und als sie ihn mir zeigte, voller Angst, weil sie wusste, dass ich dagegen war, verlor auch ich mein Herz an ihn. Mein Gefühl sagte zwar, als ich ihn sah, er lebe nicht lange, dann überwog ein anderes Gefühl in mir, das sagte, egal, wenigstens hat er eine schöne Zeit mit uns und so erlaubte ich ihr ihn zu behalten.

Lange Rede kurzer Sinn, 2 Monate später verstarb er plötzlich und vor unseren Augen an einem Samstag Morgen. Ich wusste, dass er nicht so litt, wie es z.B. meine Tochter aus ihrer Sicht erlebte. Meine Tochter litt furchtbar unter diesem Verlust. Er hatte sich in unser Herz geschlichen durch seine Art, er war so aufgestellt und so fröhlich, einfach wunderbar, viel weiter im Bewusstsein als man sonst sich so Katzen vorstellen kann. Auch ich litt sehr, obwohl ich anfangs schon ahnte wie es mit ihm enden wird. Und trotz meines Ahnens..."aber" mein Schmerz wurde durch mein Jenseitswissen verkürzt; und vom Gefühl her, war es immer der Kater meiner Tochter ;-)

Meine Tochter wuchs auch an dieser Erfahrung, genau aus diesem Grund, weil es ihr so weh getan hatte. Sie öffnete sich plötzlich für das Leben nach dem Tod, dem Sinn des Lebens usw.

Letztens erzählte sie mir, dass sie sich in ein Hundebaby verliebt habe. Sie wollte zwar einen anderen aus diesen Wurf, aber das eine Hundebaby (ein Weibchen) hätte sich ihr förmlich aufgedrängt und den sie eigentlich im Visier hatte, der wolle nichts von ihr. Und dieses Weibchen, sei von der Art her wie ihr damaliger Kater von dem ich eben erzählt habe. Dieser Hund schlafe sogar genauso wie dieser Kater damals und sei auch so fröhlich im Wesen und ob es sein kann, dass sie von der gleichen Seele wie dem Kater damals stammen könne ;-) Na klaro, sagte ich, was sonst! Ich bin davon überzeugt, lach.

Auch bin ich davon überzeugt, dass mein Kater eine Teilseele von der Vollseele meines damaligen Schäferhundes ist. Obwohl er jetzt ein Kater ist, ist er doch im Wesen so wie mein damaliger Hund und das sagte ich immer, obwohl ich dazumal von den Tierseelen noch nicht das Wissen von den Büchern von Peter Kirchner hatte. Der 2.te Band von ihm hat mir dann Jahre später nur noch meine Gefühle von damals bestätigt ;-) Es gibt keinen "Zufall" alles hat seinen Sinn und höre gut auf Dein Inneres, auf Dein Gefühl und nicht auf Deinen Verstand, der verwirrt Dich nur ;-)

Ich hoffe, ich habe Dich nicht gelangweilt mit unserer Geschichte. Habe Deinen Bericht einfach nur sehr interessant empfunden, da es unsere Erfahrungen gerade eben sehr kreuzt.

Alles Liebe wünscht Dir

Elisabeth


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Inkarnation


Posted from 79.229.31.67 by Gabriele on August 13, 2016 at 10:39:02:
In Reply to: Inkarnation posted by Elisabeth on August 13, 2016 at 00:36:34:


Hallo liebe Elisabeth,

Du hast mich überhaupt nicht gelangweilt, ganz im Gegenteil, DeinBericht hat mich getröstet. Ich hoffe, dass ich meinen Hund noch lange bei mir habe, ich brauche ihn so sehr. Man fühlt sich manchmal, wie als wenn man auf einer Treppe steht und Angst hat, runterzufallen und fürchtet sich vor dem Aufprall und aus eben dieser Angst geht man lieber vorher schon ein paar Schritte runter, damit man nicht so geschockt ist, wenn der "Aufprall" eintritt. Ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll. Ich möchte für meinen Hund fröhlich sein, ihn meine Angst um ihn nicht spüren lassen, aber ich befinde mich immer auf den unteren Stufen, weil ich damit den Aufprall mindern möchte. Das ist falsch, ich weiß das, aber wie ändert man das? Ich hab sehr viel hinter mir, dabei bin ich eigentlich ein so starker Mensch, der schon so viel wegesteckt hat und immer einen Weg gefunden hat, weiterzumachen....

Ganz liebe Grüße Gabriele


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Inkarnation


Posted from 87.151.245.237 by AnnaMutter on August 13, 2016 at 13:42:26:
In Reply to: Inkarnation posted by Gabriele on August 13, 2016 at 10:39:02:


Hallo Gabriele,

gerade das Wissen, dass wir irgendwann (weiter)gehen, ermöglicht uns, alle Facetten und Spannbreiten an Emotionen zu erleben. Wenn Du Dich "auf den unteren Stufen" siehst und dort bleiben möchtest, als "Vorsichtsmaßnahme" hast Du Angst vor Deinen Emotionen und bringst Dich so ums Erleben. Du brauchst keine Angst davor zu haben, deswegen haben wir doch inkarniert, wissen wir doch, dass uns nichts geschehen kann.

Alles Liebe Anna


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Inkarnation


Posted from 91.23.14.93 by Elisabeth on August 13, 2016 at 15:19:35:
In Reply to: Inkarnation posted by Gabriele on August 13, 2016 at 10:39:02:


Liebe Gabriele,

ich kann Deine Gefühle die Du hast sehr gut verstehen.

Du möchtest zwar den Aufprall mindern, weißt aber auch, dass das falsch ist, aber Du kommst momentan nicht aus der Spirale heraus.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir bewusst machst, dass Dein Hund "jetzt" noch lebt. Versuch ins "Jetzt" zu kommen, wir leben zu oft im Voraus oder der Vergangenheit, anstatt im Hier und Jetzt zu sein/leben. Geniese jeden Moment mit ihm, wie gesagt, er lebt ja noch und er ist noch nicht gestorben. Dein Hund spürt Deine Traurigkeit und die Angst die Du hast, auch wenn Du es versuchst zu überspielen. Ich denke, wenn er spüren würde, dass Du die Zeit die Du mit ihm verbringst, ausgefüllt ist mit Freude, Aufmerksamkeit und Liebe, dann geht es ihm bestimmt viel besser.

Später, wenn Du Deine innere Haltung nicht geändert hast, wirst Du Dir vermutlich Vorwürfe machen, warum Du die Zeit nicht unbeschwert mit ihm verbracht hast. Das wäre echt schade, oder?

Das ist mein Rat an Dich. Dieses Denken hat nicht nur mir sehr geholfen, es verändert Deine Lebensqualität und auch die Deines Hundes, der Familie, Freunde und Bekannten. Und es erhöht Deine eigene Aufmerksamkeit, demzufolge auch Dein Bewusstsein.

Alles Liebe und viele Grüße sendet Dir

Elisabeth


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Inkarnation


Posted from 79.229.0.21 by Gabriele on August 13, 2016 at 19:55:00:
In Reply to: Inkarnation posted by AnnaMutter on August 13, 2016 at 13:42:26:


Eure beiden Beiträge haben mir sehr geholfen. Ja, es stimmt, ich habe Angst vor dieser Emotion, ich hab schon in meinem Leben ein paar solcher Emotionen erlebt und dieses ohnmächtige Gefühl der Trauer und des Verlustes, davor hab ich Angst.

Ich hoffe, dass ich mit Eurer Hilfe dahin finden kann, das loszulassen und einfach Freude zu empfinden, dass es ihm jetzt noch so gut geht. Und ja, Elisabeth, Du hast recht, man muss mehr im Hier und Jetztleben, die Hunde machen es uns eigentlich vor, aber man ist so gefangen in Sorgen vor der Zukunft, wenn man schon viel hinter sichhat. Ich werde versuchen, Euren Rat zu folgen und bedanke mich für Eure Antworten.

alles Liebe Gabriele


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