jenseits-de.com Gemeinnützige Organisation

Das führende Ressort auf dem Gebiet der Jenseitsforschung



Falls Sie noch neu sind, kann der Überblick Ihre Orientierung erleichtern.


Aus aktuellem Anlass


Unsere Bücher

Was sagt die Wissenschaft?

Viele skeptische Menschen, die mit unserer Thematik noch nicht vertraut sind oder wissen möchten, ob an der sogenannten Esoterik etwas "dran" ist, wenden sich an die Wissenschaft. Dasselbe machen Journalisten, wenn sie einen Artikel über ein Thema aus unserem Fachgebiet schreiben möchten, denn wer könnte es schon besser wissen, als ein Professor oder gar mehr als 50 Wissenschaftler?

Ich habe die nachstehenden Seiten, Auszüge und Links ausgewählt, um zu demonstrieren, dass die Wissenschaft keineswegs eine einheitliche Meinung zu diesem Thema hat. Liest man sich genauer ein, so merkt man schnell, dass diese "Experten" eigentlich nicht wirklich etwas von diesem Fachgebiet verstehen. Sie haben ihre persönlichen Ansichten wie jeder andere auch, nur leider hat die persönliche Meinung eines Professors in unserem Land einen wesentlich höheren Stellenwert als die des Durchschnittbürgers, selbst wenn der Durchschnittbürger mehr von diesem Fachgebiet verstehen sollte als der so genannte Experte.

In den folgenden Beiträgen werden oft Wissenschaftler zu Wort kommen. Dabei fällt auf, dass sich die jüngeren unter ihnen überwiegend gegen dieses Thema aussprechen, während die ernsthaft daran Interessierten sich meist schon im Ruhestand befinden bzw. befanden. Das hat sicher nicht nur damit zu tun, dass der jüngere Mensch ein im Durchschnitt noch etwas niedrigeres Bewusstsein hat und der ältere im Angesicht des bevorstehenden Todes zwangsläufig ein stärkeres Interesse an dieser Thematik entwickelt, es zeigt auch, dass dieses Thema ein Karriere-Killer ist und dass sich kein Wissenschaftler öffentlich dafür einsetzen kann, solange er sich noch im Berufsleben befindet und noch weiter aufsteigen möchte!

Und zeigt dieser Punkt nicht auch, wie es wirklich um unsere Wissenschaft bestellt ist? Ist das noch saubere Forschung, wenn mehr zählt was Trend ist, was man tut und was nicht, als das ureigenste Interesse an der "Wahrheitsfindung"? Wie sehr kann man sich denn dann noch auf die Aussagen der Wissenschaft verlassen, wenn diese sich nur noch meinungskonform verhält? Können Forschungsergebnisse noch objektiv sein oder sucht man vielleicht nur nach einer Bestätigung der eigenen oder gerade gängigen Ansicht?

Was mich betrifft, ich begann meine Forschung einzig und allein deshalb, weil ich wissen wollte, ob nach unserem Tod noch etwas kommt und falls ja, was genau. Ich war alt genug, um von niemandem mehr abhängig zu sein, und jung genug, dass es mir nicht darum ging, mir einen "Platz im Himmel zu sichern". Uns geht es um die Wahrheit, egal, wie diese auch aussehen mag und egal, ob sie uns gefällt oder nicht. Wir haben weder persönliche noch wirtschaftliche Interessen, und das unterscheidet uns von vielen Wissenschaftlern. Wir wollen forschen, aufklären und helfen und nicht gefallen oder missionieren.

Lassen wir einige dieser "Experten" zu Wort kommen:

Diese Experten hier sind auf der Seite Who is who der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) aufgelistet, und wer sich auf dieser Seite einliest, erkennt sehr schnell, was diese Gesellschaft von den verschiedenen Gebieten hält: Ob es um Außerirdische, Homöopathie, Spiritismus oder UFOs geht: Alles Unsinn, Betrug, Schwindel und Ignoranz!

In einem Interview antwortet Dr. Harald Lesch, Professor für theoretische Astrophysik an der Universität München:

    Dr. Harald Zaun: "In den nächsten zehn Jahren wird eine ganze Armada von Forschungssonden zum Mars fliegen. Auch der Jupitermond Europa wird demnächst irdischen Besuch erhalten. Glauben sie, dass wir in unserem Sonnensystem irgendwann und irgendwo einmal Leben in Gestalt von Mikroben vorfinden werden?"

    Prof. Dr. Harald Lesch: "Ich bin ziemlich sprachlos über den Optimismus, den einige amerikanische Kollegen an den Tag legen. Nein, ich glaube nicht, dass wir einen direkten Beweis für Leben in unserem Sonnensystem jemals finden werden. Der Mars ist für mich kein Thema, da er einfach knochentrocken ist. Dort hat es nie Leben gegeben. Ich wundere mich immer wieder darüber, wieso so viel darüber spekuliert wird, dass auf dem Mars jemals Wasser war. Beim Mars haben wir es vielmehr mit einem Planeten zu tun, der seit mehreren Hundertmillionen Jahren unbeschreiblichen Staubstürmen ausgesetzt ist. Auf seiner ausgedörrten Oberfläche gibt es nicht den leisesten Hinweis für irgendein organisches Molekül. Aber genau dies sollte man dort eigentlich vermuten, da der Mars wie die Erde dereinst von unzähligen Meteoriten, die organische Moleküle bis hin zu Aminosäuren tragen, bombardiert wurde. Bei alledem prasselt die solare UV-Strahlung auf den Roten Planeten derart gnadenlos, dass organisches Material nicht den Hauch einer Überlebenschance hat."

Goethe sagte: "Der Mensch sieht nur, was er versteht." Auf unsere Wissenschaft bezogen heißt das, sie kann sich nicht vorstellen, dass es in unserem Sonnensystem Leben gibt, weil sie Leben rein irdisch definiert! Ja, irdisches Leben braucht Wasser, besteht aus organischen Molekülen und wäre auf dem Mars nicht lebensfähig. Aber wer sagt denn, dass Leben nur als irdisches Leben existieren kann? Das ist doch Scheuklappendenken!

Wer sich die Artikel der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. zu Gemüte führt, wird schnell erkennen, dass die Mitglieder dieser Gesellschaft von der Schöpfung nicht viel mehr verstehen als der Leser selbst, dass sie jedoch eine oft überzogene Arroganz zur Schau stellen, die nicht auf Wissen beruht, sondern lediglich auf ihren akademischen Titeln! Zwar habe ich unser Ressort nicht auf deren (inzwischen nicht mehr vorhandenen) Link-Seite gefunden, doch vermute ich, dass wir - wie Paranormal.de - als "abschreckendes Beispiel" dafür bezeichnet würden, "wie sich Lieschen Müller die Parapsychologie vorstellt." Ja, Lieschen Müller versteht vielleicht nicht viel von Parapsychologie, aber meine Herren Professoren, auch ihr nicht, ihr bildet es euch nur ein!

So schreibt der Heidelberger Soziologe Dr. Edgar Wunder, der bis 1998 u.a. Redaktionsleiter der GWUP-Zeitschrift "Skeptiker" war, auf seiner Seite Skeptizismus.de:

Eine die realen Verhältnisse in "Skeptiker"-Organisationen gut umschreibende Begriffsbestimmung des Wortes "Skeptiker" stammt von R. Kakuska. Sie ist in dem Lexikon "Der Esoterik-Leitfaden" zu finden und sei hier zitiert:

Skeptiker: griech.: skepsis; Betrachtung, Überlegung. In der Alltagssprache bezeichnet dieses Wort einen Zweifler; wenn sich aber jemand in der Diskussion um Esoterik als Skeptiker einstuft, haben wir es zumeist mit einem "Ablehner" zu tun, der eben keinen Zweifel mehr hat, dass die ganze Sache Unsinn ist.

Skeptiker zu werden ist einfach: man muss nur die Mehrheitsmeinung übernehmen.

Um Skeptiker zu bleiben, sind einige Maßnahmen erforderlich. So wird's gemacht:

    1. Der Skeptiker befasst sich nicht mit "diesem ganzen Quatsch". Das schützt ihn vor einer manchmal überwältigenden Fülle von Fakten und Fallbeispielen, die seiner Überzeugung gefährlich werden könnten. Idealerweise kann sich der Skeptiker gar nicht vorstellen, dass es auf diesem Gebiet überhaupt so etwas wie Fakten geben könnte.

    2. Wird der Skeptiker doch einmal mit etwas konfrontiert, das seinen Unglauben erschüttern könnte, stehen mehrere Abwehrmanöver zur Verfügung:

      a) Er zweifelt die Glaubwürdigkeit aller Berichterstatter an.

      b) Er entwickelt sofort eine Vermutung, wie das rätselhafte Geschehen zustande gekommen sein könnte und überprüft diese Hypothese dann nicht. Gummibegriffe mit wissenschaftlichem Klang sind bei der Formulierung solcher Erklärungen sehr hilfreich: Koinzidenz, Suggestion, Placebo-Effekt, Unterbewusstsein etc.

      c) Der Skeptiker zitiert die Äußerung eines Professors, der so etwas auch nicht für möglich hält.

      d) Er fordert wissenschaftliche Beweise und hält alles für widerlegt, solange diese Beweise nicht erbracht werden. Ob die Wissenschaft das Thema überhaupt schon untersucht hat, spielt dabei keine Rolle. Im übrigen hält der Skeptiker jeden Wissenschaftler für dubios, der sich mit solchen Sachen beschäftigt. Die Gefahr, dass einmal befriedigende Beweise vorliegen, ist also gering.

In der Tat ist die bei selbsterklärten "Skeptikern" anzutreffende Form der Rhetorik, die stereotyp in Diskussionen um Parawissenschaften immer wieder entwickelt wird, dazu geeignet, die eigene Meinung und Weltanschauung grundsätzlich gegen alle denkbaren Einwände zu immunisieren. Insofern handelt es sich beim real existierenden "Skeptizismus" der "Skeptiker"-Bewegung um ein geschlossenes ideologisches System. Die wesentliche Funktion der "Skeptiker"-Bewegung ist es, dieses System und den damit verbundenen engen "Realitätstunnel" für die Mitglieder immer wieder neu sozial zu bekräftigen und damit zu stabilisieren.

Auch Dr. Stephan Matthiesen äußerte sich anlässlich seiner Entlassung als ehrenamtlicher Skeptiker-Redaktionsleiter (1999-2003) der GWUP gegenüber sehr kritisch.

Mit diesem Einleitungsartikel will ich der GWUP weder den Krieg erklären noch will ich sie auf dieselbe Weise ins Lächerliche ziehen, wie sie das mit allen Interessenten an der Paraphysik zu tun scheint. Ich will damit nur zeigen, dass zwischen Wissenschaftlern und "Lieschen Müller" hinsichtlich der Paraphysik kein großer Unterschied besteht: Beide verstehen nicht wirklich viel von diesem Thema, nur hat der eine einen Doktortitel und wird alleine schon deshalb als "Experte" angesehen.

Und damit wären wir wieder bei meiner Einleitung, in der ich davon sprach, dass wir gemeinsam forschen sollten und nicht gegeneinander. Die Verhaltensweise der Skeptikergemeinschaft unterscheidet sich nämlich nicht wirklich von der der Populär-Esoterik: Beide Gruppen machen einander nur gegenseitig schlecht. Aber so wird das doch nie etwas!

Deshalb rufe ich alle wirklich ernsthaft an der Forschung interessierten Wissenschaftler auf, sich an unserem Versuch zu beteiligen, das Sein wertfrei und frei von Polemik zu erforschen, egal, was dabei herauskommen mag! Uns geht es nicht darum, Ideologien und eigene Glaubensmuster zu verteidigen und gleichzeitig die Anhänger anderer Glaubensrichtungen zu diskreditieren, wir wollen nur wissen und verstehen, wie unser Sein funktioniert.

Wir haben viel zu bieten. Eigentlich brauchen wir die Wissenschaft nicht, doch in unserer Gesellschaft, die so sehr auf die Wissenschaft fixiert ist, von ihr aber keine brauchbaren Antworten erhält, erscheint mir eine derartige Zusammenarbeit sinnvoll. Wir könnten die Wissenschaft wirklich unterstützen und sie könnte uns zu mehr Anerkennung verhelfen.

zurück







Bitte helfen Sie mit, diese Seite durch einen kleinen finanziellen Beitrag zu unterhalten. Vielen Dank!

Beim Anklicken des Buttons werden Sie zur PayPal Seite weitergeleitet. Falls dies nicht funktioniert, können Sie auch über das PayPal-Konto peter@jenseits-de.com überweisen.