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Erster Einblick ins Jenseits

Der Mensch

Der Mensch ist eine "ins Fleisch" inkarnierte Seele (in carne = ins Fleisch). Die Seele ist unsterblich und existierte schon vor unserer Geburt. Die Seele hat Verstand, Gefühl und Gedächtnis, sie hat im Prinzip alles, was wir Menschen auch haben, nur keinen irdischen Körper.

Die Seele ist damit beschäftigt, durch viele Erfahrungen ein höheres Bewusstsein zu erreichen. Ein Teil dieses Prozesses ist die Menschwerdung, bei der die Seele lernen und reifen kann, besonders durch Schicksalsschläge und durch Leiden. Eine Seele kann sich umso schneller auf ein höheres Niveau emporarbeiten, je mehr sie auf Erden gelernt hat oder erleiden musste.

Unter großem Stress, durch Übung und bei unserem Ableben trennt sich die Seele von unserem Körper. Dieser Prozess ist bekannt als "Out of Body Experience" (OBE). Die Seele besitzt dann einen Astralkörper in der Form ihres irdischen Körpers, der jedoch alle Formen annehmen kann. Erscheinen Verstorbene ihren Angehörigen, so meist in ihrem letzten irdischen Aussehen, jedoch sehr oft etwas jünger, kräftiger und gesünder aussehend.


Der Tod

Was wir als den Tod bezeichnen, ist der Übergang von der irdischen Welt ins Jenseits. Er ist eine Transformation, wie auch die Geburt. Der Tod ist kein Ende, wir können deshalb auch nicht sterben, wir wechseln nur unsere "Welt". In zahlreichen Berichten wird beschrieben, wie sich der Astralkörper vom irdischen Körper abhebt.

Nach dem Tod wird die Seele meist von verstorbenen Angehörigen empfangen. Auch wird regelmäßig davon berichtet, dass Menschen bei NDEs (Nahtoderfahrungen) einen verstorbenen Angehörigen sehen, der ihnen erklärt, dass sie wieder zurück müssten, da ihre Zeit noch nicht gekommen sei.


Die Seele

Nach dem Tod verweilt die Seele oft noch längere Zeit in der Nähe ihres Körpers beziehungsweise in der ihr vertrauten Umgebung. Dieser Zustand wird oft als "zwischen den Welten" bezeichnet und die Seele als "erdgebundene" Seele, also eine Seele, die sich noch auf Erden aufhält, die aus verschiedenen Gründen noch nicht bereit ist, in die Welt der Seelen einzugehen. Für die Seele existieren weder Zeit, noch Geschwindigkeit, noch Raum. Die Seele kann in einem Moment hier und im nächsten Moment tausende von Kilometer entfernt sein, und sie kann durch feste Gegenstände "schweben".

Seelen, die von ihren irdischen Angehörigen nicht "losgelassen" werden oder die auf tragische Weise ums Leben gekommen sind, haben oft Schwierigkeiten, sich von der irdischen Welt zu trennen. Der in der christlichen Religion als Fegefeuer bezeichnete Zustand entspricht dem Aufenthalt der Seele auf einer niedrigen Bewusstseinsebene, wobei dieser oft durch qualvolle Selbstvorwürfe gekennzeichnet ist.

Die Seele übernimmt im Jenseits freiwillig Aufgaben. So sind viele Seelen mit der Betreuung von Kinderseelen beschäftigt oder fungieren als Helfer für andere Seelen. Auch Tiere haben Seelen, so wie auch Pflanzen beseelt sind.

Obwohl es Einblicke ins Jenseits gibt, war von der Seelenwelt bisher noch relativ wenig bekannt. Wiederbelebte Menschen, Sterbende und Medien geben zwar ein sich ergänzendes und überwiegend übereinstimmendes Bild von dem ab, was sie gesehen haben, doch diese Einblicke drangen nie tief genug ins Jenseits ein. Ein Medium verglich es mit einem Raumschiff, das von einem fremden Planeten kommend auf der Erde gelandet wäre. Die Insassen könnten dann zwar einige Kilometer weit um sich herum sehen, aber sie wüssten nichts darüber, wie das Land funktioniert und welche Organisationen, Wirtschafts- und Schulsysteme es in ihm gibt.


Kommunikation

Die Kommunikation unter Seelen erfolgt mittels Gedankenübertragung. So können die Seelen unserer Verstorbenen unsere Gedanken lesen und wissen deshalb, was uns bedrückt und was uns auf dem Herzen liegt. Und so wusste auch meine Frau, welche Fragen mich quälten und hat diese in der Sitzung von sich aus beantwortet. Die Kommunikation zwischen Mensch und Seele ist möglich, sofern sich der Mensch in Meditation, in Trance oder im Traum auf eine höhere Bewusstseinsebene begibt und die Seele gelernt hat, sich auf eine niedrigere Bewusstseinsebene zu senken. Da die Seelen von Verstorbenen dies erst lernen müssen, sind Sitzungen kurz nach dem Tod eines Angehörigen nicht immer möglich. In der Regel sollte man erst einige Monate vergehen lassen, bevor man über ein Medium Kontakt mit der Seele eines kürzlich verstorbenen Angehörigen aufnimmt.

Sehr regelmäßig haben irdische Angehörige Traumerscheinungen und Traummitteilungen von kürzlich Verstorbenen. Diese Träume unterscheiden sich von normalen Träumen dadurch, dass sie klarer, beeindruckender und nachhaltiger sind. Sie werden als "luzide Träume" bezeichnet. Der Empfang einer Botschaft mittels luzidem Traum führt beim Empfänger meist zu einem länger anhaltenden Hochgefühl. Neben Träumen und Erscheinungen kann man die Anwesenheit von Seelen auch fühlen, zum Beispiel durch das Empfinden eines kühlen Luftzuges in geschlossenen Räumen, durch Wärmeempfindungen am Körper oder durch stehende Haare und Gänsehaut.

Die kürzlich übergewechselte Seele hat normalerweise ein großes Bedürfnis, mit den Hinterbliebenen Kontakt aufzunehmen. Dieser Versuch wird oft mit einem irdischen Telefonanruf verglichen, durch den der Abgereiste mitteilen will, dass er gut angekommen ist. In Sitzungen berichten Seelen oft frustriert, dass sie schon mehrfach erfolglos versucht hätten, sich bemerkbar zu machen, ohne dass der Angehörige dies bemerkt hätte. Zu oft werden diese Versuche, obwohl sie empfangen wurden, von den Hinterbliebenen als Einbildung und Täuschung abgewertet und verworfen. Da wir Menschen oft an der Existenz eines Lebens nach dem Tod zweifeln, erscheint es den Seelen umso wichtiger, uns wissen zu lassen, dass sie noch existieren.


Das Medium

Ein Medium ist ein Mittler zwischen den Welten und empfängt die Botschaften sowohl hellsichtig, hellfühlend oder hellhörend, d.h. das Medium "sieht" mit seinem geistigen Auge, empfindet Eindrücke, Stimmungen und Schmerzen und "hört" imaginäre Stimmen, die akustisch nicht wahrnehmbar sind. Ein Medium kann Eindrücke leichter als "von außerhalb" identifizieren als der Trauernde, der oft nicht unterscheiden kann, ob der Gedanke an den Verstorbenen wirklich vom Verstorbenen kam oder nur seinem eigenen Denken entsprungen ist.

Es sei hier kurz erwähnt, dass unser Leben aus unveränderlichen und veränderlichen Stationen besteht, die ein Teil unserer "irdischen Ausbildung" sind. Das grobe Gerüst ist unveränderlich, das ist der "Plan". Insofern sind auch Vorhersagen möglich, da der Plan für Seelen einsehbar ist. Innerhalb dieses Gerüstes ergeben sich Gabelungen, an denen wir entscheiden müssen, ob wir rechts oder links gehen wollen. Das ergibt dann unsere Erfahrungen, durch die wir lernen und reifen und die für uns in Bezug auf unsere Bewusstseinserweiterung nützlich sind.

Medien erfüllen für den Trauernden einen wichtigen Dienst, aber echte Medien sind keine Kontaktfabriken. Viele Medien können wegen der hohen physischen und emotionalen Belastung nur eine begrenzte Anzahl von Sitzungen abhalten. Sie betrachten ihre Fähigkeit daher auch nicht als Verdienstquelle, sondern als ihre irdische Aufgabe, den Hinterbliebenen in deren Kummer beizustehen.


Die Wiedergeburt

Unsere Seele ist ein Teil der Schöpfung und des Schöpfers. Sie existierte bereits vor unserer Geburt. Die Seele selbst ist kein exakt begrenztes Gebilde, das sich in einem bestimmten Raum aufhält, vielmehr ist sie überall, vergleichbar mit einem Elektron im Verhältnis zum Atom, zu dem es gehört. Die Seele hat Bewusstsein und ist sich bewusst. Vielfach wird anstelle von "Seele" auch nur der Ausdruck "Bewusstsein" verwendet. Es ist überall.

Unser Bewusstseinswachstum geschieht sowohl im Jenseits als auch durch die Inkarnation auf Erden. Dieser inkarnierte Seelenteil (Teilseele), angeladen mit irdischen Erfahrungen, verbindet sich nach dem irdischen Tod wieder mit seiner Vollseele (Höheres Selbst) und trägt so zum Reifeprozess seiner Vollseele bei. Der irdische Tod ist somit kein Ende, er ist nur eine Transformation, der Übergang der Teilseele aus der irdischen in die jenseitige Welt, so wie unsere Geburt der Übergang unserer Teilseele aus der jenseitigen in die irdische Welt war!

Unsere Menschwerdung erfolgt nach genauer Planung dessen, was durch sie erreicht werden soll beziehungsweise durch welche Erfahrungen unsere Vollseele durch die Menschwerdung ihrer Teilseele angereichert werden soll. Die Teilseele bringt nicht die gesamte Persönlichkeit der Vollseele mit sich, sondern nur bestimmte Wesenszüge. Aus diesen ergibt sich dann ein "unperfekter" Mensch, der ein "unperfektes" Leben führen kann, mit allen "richtigen" und "falschen" Entscheidungen, die dazu gehören.

Der Inkarnationsplan stellt ein grobes Gerippe dar, mit vorgegebenen Stationen, zwischen denen wir jedoch eine gewisse Entscheidungsfreiheit haben. Auch können wir uns nach unserer Geburt nicht mehr an diesen Plan erinnern und tappen somit mehr oder weniger im Dunklen. Wir können dann "gut" oder "böse" sein, "anständige Menschen" oder das Gegenteil davon. Wenn Mediale versuchen, unsere Zukunft vorherzusagen, so versuchen sie unseren Plan zu lesen. Jeder Mensch trägt seinen Plan mit sich, auch wenn er für uns Irdische nicht sichtbar ist.

Verlieren wir einen Angehörigen, so stellt sich die Frage nach dem Warum. Warum musste er so früh sterben, warum musste es so viel leiden? Viele Menschen verlieren dabei den Glauben an ihren Gott, weil sie nicht verstehen können, wie ein angeblich barmherziger Gott ihren Angehörigen diese Qualen zufügen konnte. Unsere Religionen vermitteln uns aber ein falsches Bild. Sie lassen uns glauben, dass unser Leben ein einmaliger Akt wäre, dem eine Auferstehung folgt und eine Trennung nach Gut und Böse mit ewiger Glückseligkeit beziehungsweise ewiger Verdammnis. Das jedoch ist falsch. Unser Leben ist ein ständiger Reifeprozess unserer Teilseelen zum Wohle der Bewusstseinserweiterung unserer Vollseele. Somit ist ein kurzes beziehungsweise hartes Leben kein Verlust, es ist nicht etwas, was man zutiefst bedauern müsste, sondern der erfüllte Plan unserer Teilseele.

Falls das noch etwas abstrakt erscheint, so dürfen wir nicht vergessen, wie lange uns halbrichtige oder gar falsche Ideologien vermittelt wurden und dass wir unser Denken nicht von heute auf morgen umstellen können. Jesus glaubte an die Wiedergeburt, und die von ihm gegründete christliche Religion beinhaltete die Wiedergeburt als Wahrheit und Lehre. Die Wiedergeburt wurde erst im Jahr 553 in der zweiten Synode von Konstantinopel aus der christlichen Lehre gestrichen. In ihr wurde ein Edikt erlassen, das die Lehre von früheren Leben beziehungsweise einer Reinkarnation verwarf, obwohl Jesus dieser Lehre eine sehr hohe Bedeutung zugemessen hatte. Mit Rücksicht auf dieses Dekret verschwanden alle - mit Ausnahme der kaum noch erkennbaren - Hinweise auf eine Präexistenz aus der Bibel. Dadurch wurde den Frühchristen der wichtigste Pfeiler ihrer Religion genommen. Als Ausgleich dafür lehrte der Klerus, dass sie ihre Auferstehung erst am "Jüngsten Tag im Fleische" erleben würden.


Nach dem Tod

Der Tod kann zeitlich nicht exakt bestimmt werden. Als Todeszeitpunkt wird allgemein der Herzstillstand definiert oder das Abhandensein messbarer Hirnströme. Trotzdem leben noch viele Zellen im Körper weiter. Sie sterben erst nach Minuten oder mehreren Stunden ab.

Das Sterben beginnt jedoch nicht erst in der Minute unseres Todes. Es ist ein Vorgang, der bereits Tage und Wochen vorher beginnt. Unsere Seele ist sich dieses Vorgangs bewusst, und oft wissen Sterbende auch, dass ihr Ende nahe ist. Während dieses Prozesses kommt es oft zu OBEs, wobei die Seele mit ihrem Astralkörper den physischen Körper verlässt, um anschließend wieder in ihn zurückzukehren. Hat beim Sterbenden das Herz zu schlagen aufgehört, so schwebt die Seele oft außerhalb des physischen Körpers und betrachtet das Geschehen. Die Seele sieht dann ihre Angehörigen, hört deren Worte und bekommt den Abschied und die Trauer ihrer Lieben mit. Sehr oft sehen auch Seelen bei ihrer Trauerfeier und Beerdigung zu. Sie sehen ihren Körper im Sarg liegen, hören die Ansprachen und sehen die Trauernden. Bei medialen Kontakten mit Verstorbenen haben Seelen schon oft Details erwähnt, zum Beispiel wie schön die Beerdigung gewesen wäre und wie schön doch der Chor gesungen habe.

Nach dem Tod kommt es darauf an, wie sehr der Mensch am Leben gehangen hat, wie gut er sich auf seinen Tod vorbereitet hat, welchen Glauben und welche Philosophie er hatte, ob das Sterben ein langsamer, "normaler" Prozess war oder ob der Verstorbene gewaltsam aus dem Leben gerissen wurde, sei es durch Unfall, Mord oder Selbstmord, und auch, ob es noch unvollendete Dinge im Leben des Verstorbenen gibt. Unsere Seele hat nach langen Jahren im physischen Körper eine menschliche Denkweise angenommen. Das führt dazu, dass manche Seelen ihren Tod nicht akzeptieren wollen, dass sie glauben, es gäbe noch unerledigte Dinge oder dass sie manchmal gar nicht merken, dass sie "tot" sind!

Allmählich löst sich die Seele mehr und mehr vom irdischen Geschehen und ihrer irdischen Umgebung. Das kann schnell gehen aber auch relativ lange dauern. So wird immer wieder berichtet, dass Angehörige eine Anwesenheit in ihrer Wohnung empfinden, Wärme- beziehungsweise Kälteempfindungen haben, Geräusche hören, Zugluft bei geschlossenen Türen und Fenstern verspüren, Erscheinungen haben oder sehen, wie sich Gegenstände bewegen beziehungsweise ihren Platz verändern, oder im schlimmsten Fall - wenn auch sehr selten - sogar tätlichen Angriffen ausgesetzt sind.

Meist wird uns von den Seelen berichtet, dass sie von ihren verstorbenen Angehörigen abgeholt wurden. Aber nicht jeder Mensch war zeitlebens ein ausgeglichener oder zufriedener Mensch, und da die Seelen ihre irdischen Gefühle mit sich nehmen, passiert es, dass Seelen sich weigern, "ins Licht" zu gehen, sei es, dass sie sich vom irdischen Leben nicht trennen können oder weil sie durch die übergroße Trauer der Angehörigen zurückgehalten werden und es deshalb bevorzugen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

Es kommt vor, dass Seelen verärgert auf ihren irdischen Abgang reagieren. Man spricht dann von Poltergeistern, die einfach nicht akzeptieren können, dass ihr irdisches Dasein beendet ist, oder von den Seelen Ermordeter und Selbstmörder, die sich entweder nicht mit ihrem irdischen Ende abfinden können oder aber dieselben irdischen Probleme mit ins Jenseits genommen haben, von denen sie auf der Erde entfliehen wollten. Generell kann gesagt werden, dass der Selbstmord die schlechteste Lösung ist, weil dabei nichts gelöst wird und weil der Selbstmörder hinterher oft hilflos und mit all seinen Problemen und unter oft starken Selbstvorwürfen leidend in Erdnähe geistert.

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